01 May 2026, 00:18

Met Gala 2026: Streit um Sánchez, Bezos und das Motto Kostümkunst

Ein altes Plakat, das eine Kostümvorstellung ankündigt und eine Frau in einem langen, hochgeschlossenen, langärmligen Kleid mit einem Haarknoten zeigt, die anmutig mit gefalteten Händen posiert.

Met Gala 2026: Streit um Sánchez, Bezos und das Motto Kostümkunst

Die Met Gala 2026 stellt ihr Gastgeberkomitee vor

Die Frühjahrsausstellung 2026 im Costume Institute des Metropolitan Museum of Art untersucht, wie Kleidung mit der menschlichen Form interagiert. Die Organisatoren haben die Schau in verschiedene Kategorien unterteilt, darunter Der nackte Körper, Der schwangere Körper und Der alternde Körper. Anna Wintour, eine langjährige prägende Figur der Gala, lobte Sánchez für ihre Leidenschaft für Mode und Kostümkunst.

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Im Vorfeld des Events wurde Sánchez fotografiert, wie sie ihr Hotel in New York in einem auffälligen Outfit verließ: braune Plisseehosen, ein knitterfreies weißes Hemd und ein hautfarbenes Korsett. Ihre Garderobe sorgte für Aufmerksamkeit, während sie sich auf ihre Rolle als Ehren-Vorsitzende vorbereitete.

Doch die Teilnahme von Sánchez und Bezos stößt nicht überall auf Zustimmung. Kritiker aus der Modebranche hinterfragen ihre Beteiligung, und in ganz New York tauchten Plakate mit anti-Bezos-Parolen auf, die zum Boykott der Gala aufrufen. Die Gegenreaktion zeigt die Spannungen zwischen dem künstlerischen Anspruch der Veranstaltung und ihrer Unternehmensförderung.

Das Gastgeberkomitee der Gala spiegelt das Bestreben wider, Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen. Neben den prominent besetzten Co-Vorsitzenden umfasst die Runde Künstler, Designer und Mäzene – alle versammelt zu einem der glamourösesten Abende der Modewelt.

Die Met Gala 2026 steht unter dem Motto Kostümkunst und widmet ihre Ausstellung der Beziehung zwischen Körper und Kleidung. Während die Veranstaltung starke Unterstützung durch ihre prominenten Co-Vorsitzenden genießt, hat die Beteiligung von Sánchez und Bezos öffentliche Kritik ausgelöst. Die Gala bleibt damit ein Kristallisationspunkt für kreative Ausdrucksformen – und für die anhaltende Debatte über Sponsoring in der Kunst.

Quelle