Maifest 2026 in Wiesbaden feiert Die Kunst des Archivs mit Debatten und Performances
Lina LangeMaifest 2026 in Wiesbaden feiert Die Kunst des Archivs mit Debatten und Performances
Das Internationale Maifest 2026 in Wiesbaden steht unter dem Motto Die Kunst des Archivs Vom späten April bis Ende Mai verwandelt die Veranstaltung Archive von stillen Sammlungen in lebendige Diskussionen und Aufführungen. Die Organisatoren wollen zeigen, wie historische Aufzeichnungen die heutige Kultur und Kreativität prägen.
Das Festival eröffnet am 26. April 2026 mit einer Debatte darüber, wie Archive entscheiden, was bewahrt wird. Expertinnen und Experten hinterfragen, welche Geschichten erhalten bleiben – und welche in Vergessenheit geraten.
Am 17. Mai rückt die Digitalisierung und die Zukunft des Archivwesens in den Mittelpunkt. Die Referentinnen und Referenten erkunden, wie Technologie den Zugang zu Geschichte und Erinnerung verändert.
Eine Woche später, am 27. Mai, wird der Körper als Archiv durch Tanz, Musik und Live-Performance thematisiert. Künstlerinnen und Künstler nutzen Bewegung und Klang, um persönliche und kollektive Geschichten freizulegen.
Den Abschluss bildet am 30. Mai eine Diskussion über Wiesbaden als lebendiges Archiv. Bewohnerinnen, Bewohner und Historiker reflektieren, wie die Vergangenheit der Stadt in ihren Straßen und Gebäuden nachhallt.
Neben den Gesprächsrunden präsentiert das Festival Produktionen wie Tristan und Isolde, die sich mit ungelösten Fragen der Geschichte auseinandersetzen. Traditionelle Veranstaltungen wie das Déjeuner en Blanc kehren ebenfalls zurück und verbinden alte Bräuche mit neuen Ideen.
Mit seiner Mischung aus Debatten, Aufführungen und klassischen Festen unterstreicht das Maifest die aktive Rolle von Archiven. Indem es Aufzeichnungen in lebendige Erlebnisse verwandelt, lädt es das Publikum ein, Geschichte nicht als statisch, sondern als etwas ständig Gegenwärtiges zu begreifen. Das Programm läuft bis zum 30. Mai 2026 mit Veranstaltungen in ganz Wiesbaden.






