Mahmoud Dahoud verlässt Eintracht Frankfurt nach Kader-Ausschluss ablösefrei
Lina LangeMahmoud Dahoud verlässt Eintracht Frankfurt nach Kader-Ausschluss ablösefrei
Mahmoud Dahoud wird Eintracht Frankfurt am Ende der Saison 2025/26 verlassen, nachdem der Verein entschieden hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Der Mittelfeldspieler, der vom BVB Borussia Dortmund zum Mainklub gewechselt war, wird den Verein ablösefrei verlassen, sobald sein Vertrag am 30. Juni 2026 ausläuft. Sein Abschied folgt auf eine schwierige Phase unter dem neuen Cheftrainer Albert Riera, in der er komplett aus dem Kader der ersten Mannschaft verbannt wurde.
In seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt hatte Dahoud in dieser Saison nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten. Obwohl er 17 Pflichtspiele bestritten hat, stand er in der Bundesliga 2025/26 lediglich achtmal in der Startelf. Unter Riera kam er überhaupt nicht mehr zum Einsatz – ein deutlicher Rückgang seiner Bedeutung für den Verein.
Im Laufe seiner Karriere war der 29-Jährige ein fester Bestandteil der deutschen Eliteklasse. Er absolvierte fast 200 Bundesliga-Partien und erzielte dabei 15 Tore. Für Eintracht Frankfurt kommt er auf 22 Liga-Einsätze, doch sein Einfluss hat in den letzten Monaten spürbar nachgelassen.
Da ihm keine Vertragsverlängerung angeboten wurde, wird Dahoud nun nach neuen Optionen Ausschau halten. Bisher gibt es keine konkreten Gerüchte über einen Wechsel zu einem anderen Klub, obwohl frühere Berichte einmal von Interesse seitens Juventus sprachen. Sein Abgang beendet eine enttäuschende Zeit in Frankfurt, in der er in seiner letzten Saison komplett kaltgestellt wurde.
Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2026, danach wird er vertragslos sein. Mit seinem Abschied verliert Eintracht Frankfurt einen Spieler, der trotz seiner jüngsten Probleme Erfahrung aus fast zwei Jahrhunderten Erstliga-Fußball mitbrachte. Der Verein wird nun versuchen, die entstandene Lücke im Kader bis zur nächsten Saison zu schließen.






