27 March 2026, 04:11

Letzter Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht

Offenes Buchillustration mit Walen, Delfinen und anderen Meeressäugetieren.

Letzter Rettungsversuch für gestrandeten Buckelwal in der Lübecker Bucht

Ein Buckelwal liegt seit mehreren Tagen auf einer Sandbank in der Lübecker Bucht fest. Rettungskräfte unternehmen nun einen letzten Versuch, das Tier mit Hilfe von Baggern zu befreien.

Das Walweibchen war in der Nacht vom 22. auf den 23. März 2026 bei Niendorf (Timmendorfer Strand) auf der Sandbank gestrandet. Bisherige Bemühungen, es zurück in tieferes Wasser zu geleiten, blieben erfolglos.

Es handelt sich um den ersten dokumentierten Fall eines gestrandeten Buckelwals in der Lübecker Bucht oder an der deutschen Ostseeküste in den vergangenen fünf Jahren. Die laufende Aktion stellt einen letzten verzweifelten Versuch dar, das Leben des Tieres zu retten.

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Der Einsatz reiht sich in seltene Fälle von tierischem Eingreifen in Notlagen ein. So bildeten 2004 in Neuseeland Delfine einen schützenden Kreis um Schwimmer, um einen Weißen Hai abzuwehren. Im selben Jahr trug ein Elefantenbaby namens Ning Nong während des Südasien-Tsunamis ein achtjähriges Mädchen in Sicherheit. Und 1996 rettete die Gorilladame Binti Jua im Brookfield Zoo von Chicago ein Kleinkind, das in ihr Gehege gefallen war. Der Ausgang der aktuellen Rettungsaktion bleibt ungewiss.

Quelle