Landespreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Projekte wurden in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
Nico SchulzLandespreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Projekte wurden in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
Die Preisträger des Landespreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser renommierte Preis ist die höchste Auszeichnung für den Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt. Die alle zwei Jahre verliehene Ehrung würdigt herausragende Leistungen beim Schutz und der Wiederherstellung des kulturellen Erbes der Region.
Drei Preisträger wurden für ihr Engagement im Denkmalschutz ausgezeichnet. Gerhard Christ aus Aschersleben erhielt die Auszeichnung für jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit in der archäologischen Denkmalpflege und der Erforschung der städtischen Geschichte des Ortes. Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) wurde für seine Verdienste um die Bewahrung und Restaurierung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt geehrt.
Der Gruppenpreis ging an den Verein Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V. für die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck. Jeder Einzelpreisträger erhält 2.500 Euro, die Organisation wird mit 7.500 Euro gefördert.
Die offizielle Preisverleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Ministerium für Kultur in Magdeburg statt.
Der Landespreis für Denkmalschutz 2026 unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen zum Erhalt der historischen Stätten Sachsen-Anhalts. Die prämierten Projekte reichen von stadtgeschichtlicher Forschung über architektonische Restaurierung bis hin zu bürgerschaftlichem Engagement. Durch ihr Wirken bleibt das kulturelle Erbe der Region für kommende Generationen bewahrt.






