IAA 2017: Deutsche Hersteller setzen auf Elektromobilität mit neuen Modellen
Tim RichterIAA 2017: Deutsche Hersteller setzen auf Elektromobilität mit neuen Modellen
Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) 2017 in Frankfurt hat sich zu einer Bühne für deutsche Automobilhersteller entwickelt, um ihre Ambitionen im Bereich der Elektromobilität zu präsentieren. Marken wie Audi, Mercedes und BMW positionieren sich als Vorreiter der Innovation und stellten auf der Messe mehrere neue Modelle vor oder gaben einen Ausblick darauf.
Audi präsentiert auf der IAA seinen e-tron SUV, dessen Markteinführung für den Sommer 2018 geplant ist. Mercedes zeigt ein Konzept für das kompakte Elektromodell EQ A, allerdings steht noch kein Verkaufsstart fest. Die Marke wird zudem ihr mittelgroßes EQ C SUV 2021 an Kunden ausliefern – nach der Einstellung der elektrischen B-Klasse.
BMW bereitet einen elektrischen X3 sowie einen möglichen Konkurrenten für Teslas Model 3 vor, beide sollen 2020 auf den Markt kommen. Porsche will mit dem Mission E, der 2019 debütieren soll, Teslas Model S herausfordern. Volkswagen wiederum entwickelt fünf neue Elektromodelle, doch keines davon wird vor 2020 erhältlich sein.
Volvo kündigte an, ab 2019 sein gesamtes Modellprogramm zu elektrifizieren – zunächst mit Hybridantrieben. Tesla, dessen Model 3 in den USA ab 35.000 Dollar startet und eine Reichweite von über 300 Kilometern bietet, gehört zu den Herstellern, die die IAA 2017 nicht besuchen.
Die diesjährige IAA unterstreicht den wachsenden Fokus deutscher Automobilhersteller auf Elektrofahrzeuge. Mit zahlreichen Modellen in Entwicklung und Studien auf dem Messestand beschleunigt die Branche ihren Wandel hin zur Elektrifizierung. Tesla und andere abwesende Marken verpassen die Gelegenheit, auf der Veranstaltung ihre neuesten Innovationen zu präsentieren.






