Hessen will mit neuer Gründungsstrategie 2030 zum Tech-Hub für Zukunftsbranchen werden
Nico SchulzHessen will mit neuer Gründungsstrategie 2030 zum Tech-Hub für Zukunftsbranchen werden
Die Landesregierung von Hessen hat ihre neue Gründungsstrategie Hessen 2030 vorgestellt. Mit dem Plan soll die Region zu einem Zentrum für wachstumsstarke Technologieunternehmen ausgebaut und die Vernetzung zwischen Schlüsselsektoren gestärkt werden. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus betonte das Ziel, in Hessen die nächste Generation führender Unternehmen zu fördern.
Im Mittelpunkt der Strategie stehen Branchen wie Bankwesen, Life Sciences, Luftfahrt und Künstliche Intelligenz. Zudem werden Deep Tech, Green Tech und andere Zukunftsfelder gezielt unterstützt. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Entwicklung junger Unternehmen zu erfolgreichen Wachstumsfirmen zu beschleunigen.
Ein neu einzurichtender Gründungsrat soll die Aktivitäten in ganz Hessen koordinieren. Dieses Gremium wird vom Wirtschaftsministerium geleitet und umfasst weitere zuständige Ressorts sowie die Landesgründungsbeauftragte. Besonders wichtig ist die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Investoren, etablierten Unternehmen und Start-ups.
Zur Unterstützung dieser Initiative wird ein Gründungsbeirat den Rat beraten und als dessen öffentliches Gesicht agieren. Dem Beirat werden drei bis vier namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Start-up-Szene angehören. Das hessische Unternehmen Wingcopter GmbH hat mit seinen weltweit erfolgreichen unbemannten Flugsystemen bereits das Potenzial der Region unter Beweis gestellt.
Die neue Strategie setzt klare Ziele für die hessische Gründerszene. Durch den Rat und den Beirat wird eine strukturierte Förderung angeboten. Der Erfolg hängt dabei von der branchenübergreifenden Zusammenarbeit und dem Wachstum innovativer Unternehmen wie Wingcopter ab.






