Hessen stürmt auf Platz zwei der digitalen Infrastruktur in Deutschland
Hessen klettert in der Rangliste der digitalen Infrastruktur Deutschlands von Platz acht auf Platz zwei. Das Bundesland führt nunmehr unter den flächenmäßig größten Ländern – dank rasanter Fortschritte bei der Datenkapazität und der digitalen Verwaltung. Behörden führen den Erfolg auf eine zielgerichtete Strategie und abgebauten Bürokratieaufwand zurück.
Der aktuelle Bundesländerindex des Digitalverbands Bitkom zeigt: Hessen verbessert sich um sechs Plätze bei der digitalen Infrastruktur. Ausschlaggebend waren der massive Ausbau von Rechenzentren und Hochleistungsnetzen. Zudem belegt das Land bundesweit den ersten Platz in den Kategorien digitale Steuerung und Verwaltung.
Hessens Ansatz umfasst eine ressortübergreifende Digitalstrategie sowie die Bündelung zentraler Digitalthemen in einem Ministerium. Seit über zwei Jahren arbeitet die Landesregierung daran, bürokratische Hürden abzubauen, um Dienstleistungen schlanker und effizienter zu gestalten. Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus bezeichnet die Digitalisierung als „Schlüsselfaktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Hessens“.
Der Index bewertet alle 16 Bundesländer in fünf Bereichen: Wirtschaft, Infrastruktur, Steuerung, Verwaltung und Gesellschaft. Hessens Spitzenposition spiegelt den konsequenten Ausbau moderner Verwaltungsstrukturen und innovationsfreundlicher Politik wider.
Der Aufstieg in der Rangliste unterstreicht Hessens Engagement für digitalen Fortschritt. Die erweiterte Infrastruktur und die verschlankte Bürokratie setzen Maßstäbe für andere Bundesländer. Die Verantwortlichen wollen den Schwung nutzen, um langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile zu sichern.






