Gerhard Polts emotionale Abschiedsvorstellung beendet eine Ära an den Münchner Kammerspielen

Admin User
2 Min.
Menschen auf einer Bühne in der Nähe eines Podiums mit "Playstation" darauf, mit einem Projektionsschirm an der Wand dahinter.

"Ende einer Ära" - Letzte Vorstellung von Polt-Play - Gerhard Polts emotionale Abschiedsvorstellung beendet eine Ära an den Münchner Kammerspielen

Gerhard Polts neuestes Stück A scheene Leich hat nach 52 ausverkauften Vorstellungen an den Münchner Kammerspielen seine letzte Aufführung erlebt. Die Abschlussvorstellung markierte das Ende einer Spielzeit, die 2023 begann – und möglicherweise auch das Ende seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Theater. Der Abend war geprägt von Ehrungen: Blumen, gerahmte Fotos und ein letztes Lied mit der gesamten Besetzung sowie dem Publikum füllten die Bühne. Nach dem Schlussapplaus folgte ein emotionaler Abschied zwischen Polt und seinem Team mit herzlichen Umarmungen. Gerhard Polt ist seit einem halben Jahrhundert mit den Kammerspielen verbunden. Sein erster Auftritt dort datiert auf das Jahr 1975 während einer Kabarettwoche im Werkraum. Der Durchbruch gelang ihm 1978 mit Kehraus (Der letzte Aufruf), einer Produktion, die seinen Ruf festigte. Nach der letzten Vorstellung teilte das Theater auf Instagram Backstage-Bilder mit dem Kommentar: Das Ende einer Ära. Die künstlerische Leiterin Barbara Mundel dankte Gerhard Polt öffentlich für seine jahrzehntelange Arbeit und bezeichnete seine Beiträge als unverzichtbar für den Erfolg des Hauses. Da kein neues großes Projekt angekündigt wurde, dürfte die letzte Aufführung von A scheene Leich Gerhard Polts große Produktionen an den Kammerspielen abschließen. Die ausverkaufte Spielzeit und der herzliche Abschied markieren das Ende eines bedeutenden Kapitels – für den Künstler wie für das Theater.