29 April 2026, 00:23

Freiburger Verpackungssteuer gefährdet Jobs und lokale Wirtschaft

Cartoon-Illustration eines Mannes in Hut und Mantel mit einer Zeitung und einem Stock in der Hand, der vor einem alten Buch mit dem Titel "Die Absurditäten des Boykotts" steht.

Freiburger Verpackungssteuer gefährdet Jobs und lokale Wirtschaft

Freiburger Verpackungssteuer stößt auf wachsenden Widerstand

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Die Freiburger Steuer auf Einwegverpackungen sieht sich zunehmendem Widerstand lokaler Unternehmen und Wirtschaftsverbände ausgesetzt. Die Abgabe belastet Betriebe finanziell, führt zu Stellenstreichungen und löst Forderungen nach ihrer sofortigen Abschaffung aus.

Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) verlangt die umgehende Streichung der Steuer. Nach Angaben der Organisation treiben die zusätzlichen Kosten Restaurants, Caterer und Lieferdienste an den Rand der Wirtschaftlichkeit. Einige Firmen haben bereits Personal abgebaut, andere warnen vor weiteren Entlassungen, sollte die Regelung bestehen bleiben.

Unternehmen berichten von Auftragsverlusten, da Kunden Bestellungen in benachbarte Regionen verlagern, um die Steuer zu umgehen. Bei Veranstaltungen können die Mehrkosten schnell in die Hunderte Euro gehen – eine zusätzliche finanzielle Belastung. Kritiker verweisen zudem auf die Schwierigkeiten, auf Mehrwegsysteme umzustellen, die sich im Alltagsbetrieb oft als unpraktikabel erweisen.

Trotz des Drucks plant die Freiburger Stadtverwaltung erst für den Herbst eine Überprüfung der Steuer. Diese Verzögerung stößt bei Unternehmensvertretern auf Unverständnis, die befürchten, dass bis zu möglichen Anpassungen weitere Schäden entstehen.

Der VBU fordert rasches politisches Handeln, um weitere Belastungen für die lokale Wirtschaft abzuwenden. Ohne Änderungen könnte die Verpackungssteuer weiterhin die Kosten in die Höhe treiben, Aufträge reduzieren und Arbeitsplätze im Gastgewerbe der Stadt gefährden.

Quelle