Fraport mit gemischten Ergebnissen: Frankfurt kämpft, andere Standorte boomen
Lina LangeFraport mit gemischten Ergebnissen: Frankfurt kämpft, andere Standorte boomen
Die Flughafen-Gruppe Fraport verzeichnet in ihrem globalen Netzwerk gemischte Ergebnisse bei Passagier- und Frachtbewegungen. Während einige Standorte ein kräftiges Wachstum verzeichneten, hatte der Flughafen Frankfurt mit Streiks und wetterbedingten Störungen zu kämpfen. Insgesamt stieg die Passagierzahl in den 14 Flughäfen der Gruppe um 3,1 Prozent.
Am Frankfurter Flughafen wurden im Februar 3,9 Millionen Passagiere abgefertigt – ein Wert, der dem Vorjahreszeitraum entspricht. Allerdings führten Streiks und schlechtes Wetter zu Ausfällen, von denen rund 70.000 Reisende betroffen waren. Das Gesamtgewicht der abfliegenden Flugzeuge sank um 2,4 Prozent auf etwa 1,9 Millionen metrische Tonnen, während Starts und Landungen um 2,9 Prozent auf 29.320 Bewegungen zurückgingen.
Die Frachtmengen in Frankfurt stiegen hingegen um 4,8 Prozent auf über 159.000 metrische Tonnen.
An anderen Fraport-Standorten legte der Passagierverkehr deutlich zu. Den stärksten Anstieg verzeichnete Ljubljana mit einem Plus von 17,2 Prozent. In Lima stieg die Zahl der Passagiere um 4,2 Prozent auf 2,0 Millionen, während die brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre gemeinsam ein Wachstum von 14,7 Prozent auf 1,1 Millionen Reisende meldeten. Auch die 14 griechischen Flughäfen unter Fraport-Regie verzeichneten einen Anstieg um 9,1 Prozent auf 720.587 Passagiere.
Insgesamt wuchs der Passagierverkehr in Fraports Netzwerk um 3,1 Prozent auf 8,7 Millionen. Trotz der Beeinträchtigungen blieben die Zahlen in Frankfurt stabil, während die Frachtmengen zunahmen. Die allgemeine Entwicklung der deutschen Luftfahrt deutet für 2024 auf ein Plus von 7,5 Prozent hin. Die vollständigen Geschäftsdaten für 2025 werden voraussichtlich am 17. März 2026 veröffentlicht.