20 March 2026, 20:17

Frankfurt baut temporären Schulcampus für Kerschensteiner-Schule in Bockenheim

Großes modernes Schulgebäude mit vielen Fenstern, umgeben von einem Metallzaun, Bäumen, Schildern und einigen Menschen und Fahrzeugen unter einem bewölkten Himmel.

Frankfurt baut temporären Schulcampus für Kerschensteiner-Schule in Bockenheim

Frankfurt baut einen temporären Schulcampus in Bockenheim, um den Umbau der Kerschensteiner-Schule zu unterstützen. Das Gelände, das von der katholischen Kirchengemeinde St. Marien erworben wurde, soll langfristig auch flexible Räumlichkeiten für andere Schulen bieten. Die Stadt will damit den Druck auf die schulische Infrastruktur mindern, während die Schülerzahlen steigen.

Der neue Campus entsteht auf einem Grundstück in der Ludwig-Landmann-Straße 365, auf dem derzeit eine Kirche und ein ehemaliger Pfarrsaal stehen. Beide Gebäude werden abgerissen, um Platz für modulare Schulgebäude zu schaffen. Der Standort wurde wegen seiner zentralen Lage und der Nähe zu den Sportanlagen am Brentanobad ausgewählt.

Die Kerschensteiner-Schule, eine vierzügige Grundschule, wird während der Sanierung vollständig auf den Interimsstandort umziehen. Das Projekt ist Teil der zweiten Phase des Frankfurter Schulbauprogramms, das auf die wachsende Nachfrage reagiert. Darüber hinaus sollen die modularen Gebäude künftig als Übergangslösung für andere Schulen dienen, die langfristig umziehen müssen.

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Das benachbarte Grundstück in der Ludwig-Landmann-Straße 367, auf dem sich eine Kita befindet, bleibt im Besitz von St. Marien und wird wie gewohnt weiterbetrieben. Die Stadt konnte das Gelände zu günstigen Konditionen erwerben, da es für die öffentliche Nutzung vorgesehen ist.

Der temporäre Campus schafft zusätzliche Kapazitäten für Frankfurts Schulprojekte und ermöglicht der Stadt eine effizientere Planung der Bauvorhaben. Nach Abschluss der Erweiterung der Kerschensteiner-Schule stehen die modularen Gebäude für künftige Umzüge weiter zur Verfügung. Dieser Ansatz ist Teil der Gesamtstrategie der Stadt, um den Anstieg der Schülerzahlen zu bewältigen.

Quelle