19 April 2026, 16:09

FC Bayern geht gegen Rassismus vor – mit klaren Worten und Taten

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" auf dem Cover, das mit kunstvollen Verzierungen versehen ist.

FC Bayern geht gegen Rassismus vor – mit klaren Worten und Taten

FC Bayern München beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfinden. Doch das Engagement des Vereins gegen Diskriminierung geht weit über diesen Zeitraum hinaus – mit ganzjährigen Initiativen und Projekten.

Präsident Herbert Hainer betont immer wieder, wie wichtig es ist, dass der Sport Rassismus und Ausgrenzung entschlossen entgegentritt. Klare Werte und ein offener Dialog könnten seiner Überzeugung nach Vorurteile in der Gesellschaft abbauen.

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Jährlich veranstaltet der FC Bayern gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ein Gedenkwochenende. Im Mai wird der Holocaust-Überlebende Abba Naor mit Nachwuchsspielern und Mitarbeitenden sprechen – ein zentraler Baustein der bildungspolitischen Arbeit des Clubs.

Die 2020 gestartete Kampagne "Rot gegen Rassismus" setzt nicht auf bloße Symbolpolitik, sondern auf konkrete Veränderungen. Hainer unterstreicht immer wieder, wie entscheidend Verständnis und Austausch im Kampf gegen Diskriminierung sind.

Besonders berührt zeigte sich Hainer kürzlich von den Worten von Vincent Kompany, der nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Júnior zu Einheit aufrief. Kompany forderte, sich auf gemeinsame Werte statt auf Spaltung zu konzentrieren – eine Haltung, die Hainer teilt. Für ihn ist klar: Der Sport muss gegen Rassismus in all seinen Formen Flagge zeigen.

Die Teilnahme an den Internationalen Wochen gegen Rassismus ist nur ein Teil der langfristigen Strategie des FC Bayern. Der Verein organisiert weiterhin Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Bildungsprogramme, um Vorurteilen entgegenzuwirken. Sein Einsatz zeigt: Der Club will nachhaltige Veränderungen bewirken – auf und neben dem Platz.

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