17 June 2026, 17:40

Deutsche E-Auto-Förderung beflügelt vor allem chinesische Hersteller im Budgetsegment

Dealers: E-Auto-Subvention mainly goes to China

Deutsche E-Auto-Förderung beflügelt vor allem chinesische Hersteller im Budgetsegment

Die deutsche Staatsförderung für Elektroautos verändert den Markt – ausländische Hersteller profitieren dabei am stärksten. Autohäuser verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Verkäufe günstiger chinesischer E-Autos, während heimische Hersteller im Budgetsegment hinterherhinken.

Seit dem 1. Januar 2026 erhalten Käufer neuer Elektrofahrzeuge je nach Modell und individueller Situation Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro. Das Gesamtvolumen des Förderprogramms beträgt 3,5 Milliarden Euro.

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Burkhard Weller, Inhaber eines Autohauses, stellte fest, dass sich die Verkäufe chinesischer E-Autos in seinen Showrooms im Mai mehr als verdoppelt haben. Die meisten dieser Modelle liegen preislich zwischen 20.000 und 30.000 Euro – ein Segment, das deutsche Hersteller bisher nicht bedienen. Weller geht davon aus, dass die Förderung vor allem bereits geplante Käufe vorzieht, statt neue Nachfrage zu wecken.

Er fordert eine breitere Unterstützung, darunter Prämien für gebrauchte E-Autos, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und niedrigere Strompreise. Für mehr Transparenz schlägt er vor, Ladestationen wie Mobilfunk-Roaming mit einheitlichen Preisen zu regeln.

Bisher kommt die aktuelle Förderung vor allem ausländischen Herstellern zugute, insbesondere aus China. Wellers Vorschläge zielen darauf ab, den Zugang zu E-Autos zu erleichtern und die Infrastruktur zu verbessern. Kurzfristig hat die Subvention jedoch vor allem günstige Importmodelle beflügelt.

Quelle