10 April 2026, 12:10

CSU-Chef Hoffmann greift Grüne scharf an: "Gefährden Demokratie und Wirtschaft"

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem Erläuterungstext.

CSU-Chef Hoffmann greift Grüne scharf an: "Gefährden Demokratie und Wirtschaft"

Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, hat die Ablehnung seiner Partei gegenüber den Grünen bekräftigt. Er wirft ihnen vor, mit ihrer Politik Demokratie und wirtschaftliche Stabilität zu gefährden. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund jüngster politischer Verschiebungen und der Debatten um das deutsche Gebäudeenergiegesetz.

Hoffmann kritisierte die Grünen scharf für ihren "populistischen Kurs" im Bundestag. Ihre Ideologie untergrabe seiner Ansicht nach sowohl die Wirtschaft als auch demokratische Grundsätze. Als Beispiel nannte er ihre Rolle in der Ampelkoalition unter Robert Habeck, deren Entscheidungen er als "verantwortungslos" bezeichnete.

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Der CSU-Politiker verteidigte zudem das neu ausgehandelte Rahmenabkommen zum Gebäudeenergiegesetz, das Union und SPD vereinbart hatten. Er betonte, das Ziel der Koalition sei es gewesen, Eigentümern die freie Wahl ihrer Heizsysteme zu erhalten. Gleichzeitig räumte er ein, dass bundesweit zunehmend Wärmepumpen installiert würden.

Zu den jüngsten Wahlergebnissen erklärte Hoffmann, der Bürgermeistersieg der Grünen in München sei kein Indiz für wachsende Beliebtheit der Partei, sondern vielmehr eine Niederlage des Amtsinhabers Dieter Reiter. Auch den Erfolg von Cem Özdemir in Baden-Württemberg wertete er als kein Zeichen für einen echten Grünen-Aufschwung.

Hoffmanns Aussagen unterstreichen die ablehnende Haltung der CSU gegenüber der Politik der Grünen. Die Partei steht weiterhin hinter dem Union-SPD-Kompromiss zu den Heizungsvorgaben. Unterdessen bleibt die Debatte über die Energiewende und politische Einflussnahme in Deutschland umstritten.

Quelle