Busfahrer mit 2,41 Promille in Hanau gestoppt – Fahrgast verhindert Katastrophe
Nico SchulzBusfahrer mit 2,41 Promille in Hanau gestoppt – Fahrgast verhindert Katastrophe
Ein Busfahrer in Hanau wurde von der Polizei angehalten, nachdem ein Fahrgast Bedenken wegen Alkoholkonsums geäußert hatte. Bei dem 57-Jährigen wurde ein Blutalkoholwert von 2,41 Promille festgestellt – weit über dem gesetzlichen Grenzwert. Die Behörden handelten umgehend nach dem Hinweis.
Der Vorfall begann, als ein Fahrgast Alkoholgeruch beim Fahrer wahrnahm. Daraufhin alarmierte die Person die Behörden, woraufhin die Polizei den Bus am Hanauer Hauptbahnhof abfangen konnte. Ohne dieses Eingreifen hätte der Fahrer die Fahrt fortgesetzt.
Der Mann wurde auf die Wache gebracht, wo ihm die Beamten den Führerschein entzogen und eine Blutprobe entnahmen. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet; der Fahrer steht unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer. Auch sein Arbeitgeber könnte disziplinarische Maßnahmen gegen ihn einleiten.
Der Entzug des Führerscheins hat bereits berufliche Konsequenzen für ihn: Bis zur Klärung des Falls darf er nicht mehr arbeiten.
Die schnelle Reaktion des Fahrgasts verhinderte eine mögliche Gefährdung der Sicherheit. Dem Fahrer drohen nun juristische Konsequenzen und möglicherweise der Jobverlust. Die Polizei ermittelt weiter in dem Fall.






