27 April 2026, 08:10

Bayerns Frauen halten Barcelona in Schach – doch Rote Karten trüben das Remis

Zwei Frauen in Sportkleidung - eine in einem grünen T-Shirt und Shorts, die andere in einem pinken Kleid - spielen Fußball auf einem Feld und zeigen sichtbare Tattoos an Händen und Füßen.

Bayerns Frauen halten Barcelona in Schach – doch Rote Karten trüben das Remis

Bayern Münchens Frauenmannschaft erkämpft sich ein hart umkämpftes 1-1 gegen Barcelona im Champions-League-Halbfinal-Hinspiel

Vor einer Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern endete die Partie mit einem umstrittenen Remis, das von zwei umstrittenen Roten Karten überschattet wurde – beide werden im Rückspiel fehlen.

Die Münchnerinnen setzten auf eine disziplinierte Defensive und hielten den Favoriten aus Barcelona lange in Schach, ehe Franziska Kett in der 69. Minute den Ausgleich erzielte. Ihr Tor brachte die Gastgeberinnen nach einer nervenaufreibenden ersten Halbzeit zurück ins Spiel.

Doch die Partie nahm eine dramatische Wende, als Kett in der 79. Minute des Feldes verwiesen wurde – Grund war ein Ziehen an Salma Paralluelos Zopf. Die Rote Karte löste Empörung aus; Bayerns Direktorin für Frauenfußball, Bianca Rech, bezeichnete die Entscheidung später als "nicht nachvollziehbar". Der Vorfall erinnerte an den umstrittenen Platzverweis von Kathrin Hendrich bei der EM 2025 für ein ähnliches Foul.

Die Gemüter kochten weiter hoch, als auch Bayern-Trainer José Barcala wegen Protests gegen die Schiedsrichterentscheidung die Rote Karte sah. Es war bereits sein zweiter Platzverweis in dieser Saison – ein herber Verlust, denn im entscheidenden Rückspiel in Barcelona wird das Team nun sowohl auf eine Schlüsselspielerin als auch auf den Chefcoach verzichten müssen.

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Trotz der Rückschläge zeigte sich Mannschaftskapitänin Giulia Gwinn kämpferisch. Sie betonte die mentale Stärke des Teams und äußerte sich zuversichtlich, dass der Einzug ins Finale noch möglich sei.

Das 1:1 hält Bayerns Champions-League-Träume am Leben, doch im Rückspiel müssen die Münchnerinnen ohne Kett und Barcala antreten. Die Abwesenheit der beiden erhöht den Druck auf die Mannschaft, die vor feindlicher Kulisse erneut eine konzentrierte Leistung abrufen muss. Nun hängt der Einzug ins Finale davon ab, ob das Team die taktischen und personellen Herausforderungen meistern kann.

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