17 June 2026, 19:21

Bari Weiss erweitert ihren Medieneinfluss in Großbritannien – zwischen Faszination und Skepsis

CBS News-Chefin Bari Weiss trifft BBCs Justin Webb, während sie globale Einstellungen im Auge behält

Bari Weiss erweitert ihren Medieneinfluss in Großbritannien – zwischen Faszination und Skepsis

Bari Weiss baut ihren Einfluss in der britischen Medienlandschaft weiter aus. Die US-amerikanische Journalistin traf sich kürzlich mit britischen Persönlichkeiten, während sie die Aktivitäten von CBS News und The Free Press außerhalb der USA erkundet. Ihre Schritte wecken sowohl Interesse als auch gewisse Bedenken unter britischen Journalisten und Sendern.

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Weiss führte Gespräche mit britischen Journalisten, darunter Justin Webb. Zudem lobte sie Trevor Phillips als jemanden, der „durch den Lärm dringt“ und der Wahrheit nachgeht. Phillips wurde später als Senior Global Affairs Correspondent bei CBS News eingestellt.

The Free Press, das vergangenes Jahr von Paramount Skydance übernommen wurde, konnte den Autor Douglas Murray verpflichten. Weiss zeigt großes Interesse am britischen Markt und sucht den Austausch mit Journalisten, die sie als freie Denker betrachtet.

CBS News und die BBC unterhalten seit 2017 eine Partnerschaft. Diese Zusammenarbeit konzentriert sich auf den Austausch von Bildmaterial, Ressourcen und Nachrichteninhalten – beschrieben als „logistische Koordination“. Insider der BBC sollen jedoch Bedenken geäußert haben, insbesondere mit Verweis auf Weiss’ polarisierende Ansichten. Dennoch bewahrt die BBC ihre redaktionelle Unabhängigkeit und hält sich an ihre eigenen Standards.

Weiss’ wachsende Präsenz in Großbritannien stößt auf Neugier wie auch auf Zurückhaltung. Ihre Personalentscheidungen und redaktionelle Ausrichtung bei CBS News prägen weiterhin die Debatte. Die bestehende Partnerschaft zwischen CBS News und der BBC bleibt bestehen, wobei beide Organisationen nach ihren eigenen Richtlinien agieren.

Quelle