12 April 2026, 00:15

B9 wird am 28. März für ASP-Bekämpfung komplett gesperrt

Gruppe von Wildschweinen, die einen Schotterweg entlanggehen, umgeben von Gras, Pflanzen und Bäumen mit Text unten.

B9 wird am 28. März für ASP-Bekämpfung komplett gesperrt

Kurzzeitige Vollsperrung der B9 am 28. März zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Am 28. März soll die Bundesstraße 9 für eine Stunde gesperrt werden, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) einzudämmen. Dabei kommen speziell ausgebildete Spürhunde zum Einsatz, die nach toten Wildschweinen entlang der Strecke suchen. Die Behörden hoffen, so eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern.

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Die Straße wird zwischen Nackenheim und Mainz-Laubenheim von 8 bis 9 Uhr komplett gesperrt. In dieser Zeit durchsuchen Teams mit den Hunden das Gebiet nach verendeten Wildschweinen. Das ASP-Virus kann in Kadavern sowie im darunterliegenden Boden lange überdauern und stellt somit eine dauerhafte Gefahr dar.

Die kurzfristige Vollsperrung dient auch der Sicherheit: Durch die Unterbrechung des Verkehrs sollen Unfälle vermieden werden, die durch aufgeschreckte Tiere entstehen könnten, die vor den Suchteams fliehen. Dieser gezielte Einsatz erfolgt vor dem Hintergrund der Sorge, dass infizierte Kadaver die Krankheit auf andere Wildtiere oder Nutztiere übertragen könnten.

Ziel der Aktion ist es, mögliche Infektionsquellen zu beseitigen, bevor sich das Virus weiter ausbreitet. Die gefundenen Wildschweinkadaver werden fachgerecht entsorgt, um das Kontaminationsrisiko zu minimieren. Autofahrer werden gebeten, für die einstündige Sperrung alternative Routen zu planen.

Quelle