26 March 2026, 16:08

654 Kilo Marihuana unter Solarmodulen am Frankfurter Flughafen entdeckt

Ein Feld von Solarpanels hinter einem Zaun, mit Gras, Pflanzen und Bäumen und einem Übertragungsturm mit Drähten im bewölkten Himmelhintergrund.

654 Kilo Marihuana unter Solarmodulen am Frankfurter Flughafen entdeckt

Zollbeamte am Frankfurter Flughafen haben einen riesigen Marihuana-Transport aufgedeckt, der unter Solarmodulen versteckt war. Die rund 654 Kilogramm schwere Droge wurde bei einer Routinekontrolle eines Luftfrachtcontainers entdeckt. Seitdem haben die Behörden mehrere Verdächtige festgenommen, die mit dem Schmuggelring in Verbindung stehen.

Die Entdeckung erfolgte am 22. März 2026, als Frankfurter Zollfahnder eine eingehende Luftfrachtsendung überprüften. Das Cannabis war sorgfältig in 1.309 luftdicht verschweißten Kunststoffbeuteln verpackt. Ermittler stellten später fest, dass die Lieferung aus den USA stammte und für eine Briefkastenfirma in Darmstadt bestimmt war.

Fünf Personen wurden zunächst in Zusammenhang mit dem Fall festgenommen. Vier Verdächtige wurden am 6. Januar 2026 in Langenfeld beim Entladen des Containers erwischt, während ein 54-Jähriger am 9. Januar 2026 in Wülfrath bei einer Abholung verhaftet wurde. Ein 38-jähriger Hauptverdächtiger aus Solingen wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen; weitere Festnahmen erfolgten bei Durchsuchungen am 15. und 28. Januar 2026.

Am 24. März 2026 wurde ein 30-jähriger Mann aus Nauheim unter dem Verdacht festgenommen, den illegalen Import organisiert zu haben. Einen Tag später wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.

Das Zollfahndungsamt Frankfurt und die Staatsanwaltschaft Darmstadt leiten die laufenden Ermittlungen. Ihr Fokus liegt darauf, alle Beteiligten des Schmuggelnetzwerks zu identifizieren.

Die beschlagnahmte Marihuana-Lieferung, die in einer als Bürostühle getarnten Sendung versteckt war, zählt zu den größten Drogenfunden am Frankfurter Flughafen in den letzten Jahren. Mit mehreren bereits erfolgten Festnahmen arbeiten die Behörden daran, das Netzwerk hinter dem illegalen Import zu zerschlagen. Die Ermittlungen dauern an.

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