26 April 2026, 20:09

350-Kilo-Bulle flüchtet in Ilkerbruch – nächtliche Großfahndung endet tragisch

Buchumschlag mit einem Gemälde eines Stiers in einem Stall, mit ein paar Tieren im Vordergrund, einer Wand und einer Tür im Hintergrund und Text öber dem Bild.

350-Kilo-Bulle flüchtet in Ilkerbruch – nächtliche Großfahndung endet tragisch

350 Kilogramm schwerer Jungstier entkommt in Ilkerbruch – nächtliche Großfahndung

Ein 350 Kilogramm schwerer Jungstier ist in Ilkerbruch aus einem Stall ausgebrochen und löste eine nächtelange Suchaktion aus. Da sich das Tier in der Nähe der Landesstraße K114 und der ICE-Strecke aufhielt, sperrten die Behörden die Straße und drosselten den Zugverkehr aus Sicherheitsgründen.

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Der Ausbruch des Bullen alarmierte sofort die Einsatzkräfte, da er sich in der Nähe wichtiger Verkehrswege bewegte. Polizei und Besitzer verfolgten die Spur des Tieres die ganze Nacht über. Gegen 1 Uhr morgens konnte ein Polizeihubschrauber den Stier schließlich in einem Dickicht ausmachen.

Versuche, das Tier zu betäuben, scheiterten, da es aggressiv war und verletzt schien. Am Morgen stuften die Beamten eine sichere Einfangung als zu riskant ein. Um die öffentliche Sicherheit nicht weiter zu gefährden, wurde die schwierige Entscheidung getroffen, den Bullen einzuschläfern.

Während des gesamten Vorfalls stand der Besitzer in engem Kontakt mit der Polizei. Die K114 blieb gesperrt, und die Züge fuhren mit reduzierter Geschwindigkeit, bis die Lage geklärt war.

Nach Ausschöpfung aller Alternativen wurde der Stier von Polizeikräften eingeschläfert. Sobald die Absicherung des Gebiets bestätigt war, hoben die Behörden die Sperrungen für Straße und Schiene auf. Verletzte oder weitere Zwischenfälle gab es laut Angaben der Behörden nicht.

Quelle