15 April 2026, 14:14

Zwei Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren zur Feuerwehr Hasenwinkel bis 2027

Feuerwehrleute in Uniform stehen in einem Raum mit Rohren und Gegenständen im Hintergrund, wahrscheinlich während einer Übung.

Zwei Feuerwehren in Niedersachsen fusionieren zur Feuerwehr Hasenwinkel bis 2027

Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen sollen nach einem von örtlichen Verantwortlichen gebilligten Plan fusionieren. Der Rat der Samtgemeinde Grasleben beschloss, die Wehren aus Rennau und Rottorf zur neuen Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel zusammenzulegen. Mit dem Schritt soll den Personalengpässen begegnet werden, die beide Standorte unter die gesetzlich vorgeschriebenen Mindeststärken fallen ließen.

Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen unzuverlässiger Notfallabdeckung aufgrund zu geringer Mannschaftsstärken. Durch die Fusion erhoffen sich die Verantwortlichen einen langfristigen Brandschutz für die Region. Der Prozess soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein, wobei die bestehenden Standorte in Rennau und Rottorf weiterhin betrieben werden.

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Im Rahmen der Umstrukturierung wird das TSF-W-Löschfahrzeug aus Rennau verkauft. Ersetzt wird es durch ein Mannschaftstransportfahrzeug. Zudem gab der Rat grünes Licht für ein detailliertes Fusionskonzept, das den Übergang begleiten soll.

Während der Beratungen wurden auch die Führungspositionen geklärt: Nikolas Müller, bisher stellvertretender Wehrführer in Rottorf, behält seinen Posten in der neu gegründeten Einheit Hasenwinkel. Gleichzeitig wurde Christin Bilz zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt – eine Position, die sie als mögliche Nachfolgerin des aktuellen Wehrführers Christian Fohlert qualifiziert. Bürgermeister Gero Janze lobte Bilz' Ernennung öffentlich und zeigte sich zufrieden mit der Fusionsvereinbarung.

Die Zusammenlegung schließt kritische Personallücken, während beide Feuerwachen in Betrieb bleiben. Mit dem geplanten Abschluss Anfang 2027 übernimmt die neue Wehr Hasenwinkel die Einsatzverantwortung. Führungsrollen sind besetzt, und die Ausrüstung wird bereits an die neuen Anforderungen angepasst.

Quelle