"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäre Live-Übertragung zwischen Wladiwostok und Brest
Lina Lange"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäre Live-Übertragung zwischen Wladiwostok und Brest
Bahnbrechendes Medienprojekt gewinnt Hauptpreis beim Wettbewerb "Goldene Feder von Primorje"
Das Projekt "Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum" wurde bei der diesjährigen Verleihung der Goldenen Feder von Primorje als Videogeschichte des Jahres ausgezeichnet. Die preisgekrönte Produktion überzeugte mit einer ambitionierten Live-Übertragung, die Wladiwostok und Brest miteinander verband. Die feierliche Preisverleihung fand am 18. März im Nationalen Zentrum "Russland" in Wladiwostok statt.
Das vom Team von OGTV-Prim (16+) umgesetzte Projekt erforschte die tiefen historischen Verbindungen zwischen Wladiwostok und Brest. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Vergangenheit beider Städte, darunter die Geschichte des sowjetischen Generals Dmitri Karbyschew. Ein symbolischer Staffellauf mit der Flagge der Marinefestung von Wladiwostok nach Brest bildete einen Höhepunkt der Produktion.
Die Echtzeit-Verbindung zwischen den beiden Städten stellte eine enorme technische Herausforderung dar. Das Team musste nicht nur die beträchtliche Zeitverschiebung, sondern auch die gewaltige geografische Distanz überwinden, um die Übertragung zu realisieren. Trotz der Komplexität lobte die Jury das Projekt für seine hochwertige Videogestaltung und die nahezu live umgesetzte Inszenierung.
Der Wettbewerb Goldene Feder von Primorje selbst hat zum Ziel, den Journalismus in der Region zu stärken und herausragende Berichterstattung sowie Erzählformen auszuzeichnen, die wichtige kulturelle und historische Themen in den Fokus rücken.
Hinter dem preisgekrönten Projekt steckten monatelange Vorbereitungen und ein großes Team, das die Live-Schaltung erst möglich machte. Sein Erfolg zeigt, wie kreativer Journalismus Distanzen überwinden und Geschichte lebendig werden lassen kann. Die Auszeichnung festigt den Stellenwert des Projekts als herausragende Leistung im regionalen Journalismus.






