30 May 2026, 18:06

Wiesbaden will den glamourösen Ball des Sports zurückholen – mit großen Plänen

Sports Ball: Wiesbaden Testet Comeback der Gala

Wiesbaden will den glamourösen Ball des Sports zurückholen – mit großen Plänen

Wiesbaden zeigt Interesse daran, den Ball des Sports zurück in die Stadt zu holen – eine der renommiertesten Sportveranstaltungen Deutschlands. Die Landeshauptstadt hat signalisiert, bereit für Gespräche über die Ausrichtung der glamourösen Gala zu sein, die erhebliche wirtschaftliche und imagefördernde Vorteile mit sich bringen könnte. Erste Verhandlungen mit den verantwortlichen Organisatoren laufen bereits, um die Machbarkeit zu prüfen.

Die Deutsche Sporthilfe prüft derzeit, ob der Ball des Sports weiterhin in Frankfurt bleiben oder für neue Bewerbungen geöffnet werden soll. Bis zu diesem Sommer will die Stiftung Städte ermitteln, die Interesse an der Ausrichtung der Veranstaltung zwischen 2028 und 2032 haben.

Der Anstoß aus Wiesbaden kam nach einem Antrag der FDP (Drucksache 26-F-05-0001) vom 28. Mai, in dem die Stadt aufgefordert wurde, ihr Interesse an der Ausrichtung zu bekunden. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat sich seitdem mit Maximilian Hartung, dem Vorsitzenden der Deutschen Sporthilfe, über die Zukunft der Veranstaltung ausgetauscht. Der lokale Abgeordnete Christian Diers betonte den Ruf des Balls als hochkarätiges Treffen von Sportlern, Wirtschaftsführern und Politikern.

In der Vergangenheit brachte die Veranstaltung der Region spürbare wirtschaftliche Vorteile. Zwischen 2018 und 2022 investierte Wiesbaden jährlich rund 687.000 Euro in den Ball. Im Gegenzug verzeichnete die Stadt etwa 800 Hotelübernachtungen für Gäste sowie weitere 1.600 für Techniker, Dienstleister und Personal. Veranstaltungen in Locations wie dem Kurhaus oder dem Rhein-Main-Congress-Center sichern zudem rund 1.300 Arbeitsplätze, wobei jeder investierte Euro fünf bis acht Euro an regionaler Wertschöpfung generiert.

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Über die finanziellen Aspekte hinaus zieht der Ball des Sports bundesweite Aufmerksamkeit auf sich. Seine Rückkehr könnte erneut einflussreiche Gäste anlocken und das Profil Wiesbadens als Gastgeberstadt stärken.

Die Entscheidung der Deutschen Sporthilfe über den Veranstaltungsort wird im Laufe des Sommers erwartet. Bei einer Zusage könnte Wiesbaden nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in puncto Sichtbarkeit profitieren. Die bisherigen Investitionen und die bestehende Infrastruktur machen die Stadt zu einem starken Kandidaten für die Ausrichtung.

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