17 March 2026, 06:10

Weltweite Protestwelle fordert Ende der Militärschläge im Nahen Osten

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße bei einer Demonstration, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein Gebäude mit Rundbogenfenstern, Säulen und Skulpturen.

Initiative 'Israelis for Peace' Protestiert gegen den Krieg - Weltweite Protestwelle fordert Ende der Militärschläge im Nahen Osten

Seit spät 2023 ziehen Proteste gegen Militärschläge im Nahen Osten weltweit riesige Menschenmengen auf die Straßen. Zwar liegen keine genauen Bestätigungen über die Teilnehmerzahlen vor, doch Schätzungen zufolge haben sich Millionen in Metropolen wie London, Paris, New York und Berlin an den Demonstrationen beteiligt. Bei den größten Kundgebungen forderten Hunderttausende ein Ende der Gewalt.

Am vergangenen Wochenende schlossen sich in Berlin Dutzende einer von Israelis für Frieden organisierten Demonstration an. Die Gruppe verlangte einen sofortigen Stopp der Angriffe im Iran und im Libanon. Rednerinnen und Redner, darunter die Philosophin Susan Neiman, wandten sich an die Menge und riefen Deutschland dazu auf, seine Position in Einklang mit dem Völkerrecht zu bringen.

Die Proteste folgen monatelangen Spannungen, die sich Anfang 2026 zu einem Höhepunkt steigerten. Medien wie Reuters und Al Jazeera haben das Ausmaß der Beteiligung dokumentiert, auch wenn es keine offiziellen Zählungen gibt. Seit Oktober 2023 kommt es in Städten Europas und Nordamerikas immer wieder zu Massenkundgebungen.

Die Berliner Demonstration spiegelt die weltweiten Forderungen nach einer Deeskalation in der Region wider. Die Organisatoren drängen weiterhin auf diplomatische Lösungen, während der öffentliche Druck auf die Regierungen wächst, einzugreifen. Angesichts des anhaltenden Konflikts zeigen die Proteste keine Anzeichen einer Beruhigung.

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