Vandalismus im Karlsruher Zoo: Tiere durch nächtliche Zerstörung bedroht
Amelie BrandtMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalismus im Karlsruher Zoo: Tiere durch nächtliche Zerstörung bedroht
Zoo Karlsruhe nach nächtlicher Vandalismuswelle geschockt – Tiere in Gefahr
Der Karlsruher Zoo ist in einer Nacht des Vandalismus schwer beschädigt worden. Unbekannte Täter drangen nachts ein, vermüllten Gehege und zerstörten Tierhabitate. Die Polizei ermittelt, hat jedoch bisher weder Verdächtige noch klare Hinweise darauf, wie die Eindringlinge in den Zoo gelangt sind.
Der Angriff ereignete sich spät in der Nacht zu Freitag. Die Vandalen richteten in mehreren Bereichen des Zoos Verwüstung an: Das Affenhaus wurde mit Eiscreme beschmiert, während Holzbesteck in eines der Tiergehege geworfen wurde. Auch die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären wurden in Mitleidenschaft gezogen – sie waren mit zerrissenen Schildern, Plastikflaschen und Einwegbesteck gefüllt.
Die Zooleitung zeigte sich tief bestürzt und empört über den Vorfall. Noch sei unklar, ob Tiere schädliche Gegenstände verschluckt oder Verletzungen davongetragen hätten, hieß es. Da einige Verletzungen oder verschluckte Objekte möglicherweise nicht sofort erkennbar seien, bleibe die Lage besonders besorgniserregend.
Die Polizei am Karlsruher Polizeipräsidium wertet derzeit Überwachungsaufnahmen aus und bittet um Zeugenhinweise. Wer in jener Nacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet hat, wird aufgefordert, sich zu melden. Bisher gibt es jedoch keine öffentlichen Updates zum Stand der Ermittlungen.
Dem Zoo stehen nun aufwendige Aufräumarbeiten und Gesundheitschecks für die betroffenen Tiere bevor. Die Behörden suchen weiterhin nach Spuren, doch Motiv und Täter bleiben vorerst unbekannt. Bis dahin bleibt der Zoo in Alarmbereitschaft, um das volle Ausmaß der Schäden zu erfassen.