29 June 2026, 12:13

Spritpreise steigen im Juli: Warum der staatliche Rabatt jetzt endet

Tankrabatt nicht vollständig an Diesel-Kunden weitergegeben

Spritpreise steigen im Juli: Warum der staatliche Rabatt jetzt endet

Spritpreise in Deutschland steigen Anfang Juli erneut – Ende der staatlichen Rabattaktion

Anfang Juli werden die Spritpreise in Deutschland voraussichtlich wieder anziehen, da die temporäre Steuerermäßigung der Bundesregierung ausläuft. Die Maßnahme, die den Staat rund 1,6 Milliarden Euro kostete, sollte Autofahrer entlasten, löste jedoch eine Debatte aus, inwieweit die Ersparnisse tatsächlich bei den Verbrauchern ankamen.

Laut einer Studie des ifo Instituts wurde der Rabatt auf hochwertige Kraftstoffe wie Super E5 und Super E10 fast vollständig weitergegeben. Die berechnete Ersparnis von 17 bzw. 16 Cent pro Liter entsprach nahezu exakt der Steuerentlastung. Die Forscher verglichen dafür die deutschen Preise mit denen in Frankreich, um die Wirkung zu bewerten.

Andere Untersuchungen zeichneten jedoch ein anderes Bild. Die Monopolkommission kam zu dem Schluss, dass die Preissenkung nicht in vollem Umfang an die Verbraucher weitergereicht wurde. Auch der Mineralölwirtschaftsverband (en2x) widersprach den Erkenntnissen des ifo Instituts. Die unterschiedlichen Methoden könnten die abweichenden Ergebnisse bei der Weitergabe der Rabatte erklären.

Bei Diesel behielten die Mineralölkonzerne einen Teil der Ermäßigung ein – ein Teil der Ersparnis kam somit nicht an der Zapfsäule an.

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Sollten die USA und der Iran eine Einigung über die Ölversorgung erzielen, könnten sich die Preise stabilisieren. Vorerst wird das Auslaufen des Rabatts die Kosten jedoch wieder in die Höhe treiben. Ungeklärt bleibt die Frage, wie stark die Autofahrer von der Maßnahme tatsächlich profitiert haben.

Quelle