SPD-Politikerin fordert AfD-Verbot und warnt vor demokratiefeindlichen Tendenzen
Nico SchulzSPD-Politikerin fordert AfD-Verbot und warnt vor demokratiefeindlichen Tendenzen
Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat die rechtspopulistische AfD scharf angegriffen. Die Partei bezeichnete sie als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und forderte entschlossenes Vorgehen gegen deren politischen Einfluss.
Midyatlı verurteilte jüngste Diskussionen über mögliche Minderheitsregierungen mit Beteiligung der AfD. Besonders kritisierte sie ihren Parteikollegen Torsten Albig (SPD), der eine solche Zusammenarbeit überhaupt in Erwägung gezogen habe. Die AfD müsse „immer und überall“ bekämpft werden, betonte sie.
Darüber hinaus forderte sie ein vollständiges Verbot der Partei und eine umgehende Prüfung, ob die AfD mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Ihre Haltung spiegelt die wachsende Sorge über die zunehmende Rolle der AfD in politischen Verhandlungen wider.
Midyatlıs Forderungen verdeutlichen die Spannungen innerhalb der SPD im Umgang mit dem Aufstieg der AfD. Mit ihrer Position für ein Verfassungsverbot und eine absolute Kooperationsverweigerung setzt sie ein klares Zeichen. Die Debatte über die Zukunft der Partei in der deutschen Politik wird voraussichtlich anhalten.






