Schulze will syrische Diaspora für Wiederaufbau statt Abschiebedebatten nutzen
Amelie BrandtSchulze will syrische Diaspora für Wiederaufbau statt Abschiebedebatten nutzen
Entwicklungsministerin Svenja Schulze hat sich gegen die anhaltenden Debatten über Abschiebungen von Syrern ausgesprochen. Sie argumentiert, dass solche Diskussionen unnötige Verunsicherung bei jenen schüren, die bereits einen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Stattdessen will sie den Fokus darauf legen, wie die syrische Diaspora in Deutschland den Wiederaufbau ihres Heimatlandes unterstützen kann.
Alabali-Radovan kritisiert Forderungen nach Zwangsrückführungen und warnt, dass diese das Leben der in Deutschland lebenden Syrer destabilisieren. Viele aus der Diaspora engagieren sich seit Langem sowohl für den Wiederaufbau in ihrer Heimat als auch für ihre Integration in die deutsche Gesellschaft.
Die Ministerin plant nun, dieses Know-how für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Syrien zu nutzen. Sie betont, dass Syrer bereits seit Jahren eine zentrale Rolle in Wiederaufbauprojekten spielen. Durch eine formale Einbindung ihrer Kompetenzen will sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern stärken.
Der Vorschlag sieht vor, dass in Deutschland lebende Syrer künftig noch direkter zum Wiederaufbau Syriens beitragen. Alabali-Radovans Ansatz verlagert die Debatte von Abschiebung hin zu Kooperation – und könnte so einen stabileren Weg für diejenigen bieten, die zwischen zwei Heimatländern stehen.






