Prinz Harry betont Verbindung zur Königsfamilie trotz Rückzugs aus Pflichten
Tim RichterPrinz Harry betont Verbindung zur Königsfamilie trotz Rückzugs aus Pflichten
Prinz Harry hat sich erneut zu seiner Entscheidung geäußert, sich aus den königlichen Pflichten zurückzuziehen, und betont dabei, dass er der Königsfamilie weiterhin verbunden bleibe. Seine Äußerungen erfolgten, während der ehemalige englische Rugby-Spieler Mike Tindall in einem Podcast-Interview scherzhafte Bemerkungen über die Vergangenheit des Prinzen machte. Die Unterhaltung fand nur wenige Stunden statt, nachdem die Polizei ihre Ermittlungen gegen Prinz Andrew ausgeweitet hatte.
In der Sendung The Good, The Bad and The Rugby scherzte Tindall – er ist mit Zara Tindall, der Nichte des Königs, verheiratet –, Harry sei „ein Spaßvogel“ gewesen, als er noch Single war. Die lockere Runde drehte sich auch um Tindalls gebrochene Nase und Harrys „altes Schlafzimmer im Buckingham Palace“. Der Ton blieb heiter, doch die timing war bemerkenswert: Die Thames Valley Police hatte zuvor bekannt gegeben, die Vorwürfe gegen Prinz Andrew nun auch auf Sexualstraftaten auszuweiten.
Harry hat mehrfach klargestellt, dass sein Rückzug aus dem königlichen Leben im Jahr 2020 nie eine Abkehr von seiner Familie bedeutete. Vielmehr habe er damit seine Frau und Kinder vor der erdrückenden Medienaufmerksamkeit schützen wollen. Offener als viele Royals sprach er auch über die Belastungen, die britische Boulevardblätter für seine psychische Gesundheit darstellten.
Seit seinem Ausscheiden aus der aktiven Rolle als Royal engagiert sich Harry weiterhin für ihm wichtige Anliegen. Doch die Beziehungen zu seinem Vater, König Charles, und seinem Bruder, Prinz William, sind zunehmend angespannt. Trotz der Distanz betont er stets, sich stets als Teil der Königsfamilie zu fühlen.
Die Podcast-Bemerkungen brachten eine heitere Note in eine ansonsten angespannte Phase für das Königshaus. Harrys Priorität bleibt der Spagat zwischen Familienschutz und der Aufrechterhaltung seiner Verbindung zur Monarchie. Gleichzeitig setzt die ausgeweitete Ermittlung gegen Prinz Andrew die Institution weiter unter Druck.






