17 March 2026, 12:09

Preußen Münster feuert Trainer nach 0:6-Debakel – jetzt droht der Abstieg

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld, einige sind in der Hocke, mit einem Ball und einem Torpfosten im Bild; der Hintergrund enthält Bäume, Gebäude und Fahrzeuge.

0:6 hat Konsequenzen: Münster trennt sich von Trainer Ende - Preußen Münster feuert Trainer nach 0:6-Debakel – jetzt droht der Abstieg

Preußen Münster reagiert mit radikalen Veränderungen nach schwerer Niederlage und Formtief

Nach einer deutlichen 0:6-Niederlage gegen Dynamo Dresden und einem drastischen Leistungsabfall hat Preußen Münster Konsequenzen gezogen: Cheftrainer Alexander Ende wurde entlassen. Auch Co-Trainer Zlatko Muhović verließ den Verein. Die Mannschaft liegt aktuell auf Platz 16 und steckt mitten im Abstiegskampf der 2. Bundesliga.

Die 0:6-Pleite gegen Dresden war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Unter Ende hatte Preußen Münster in den letzten zwölf Spielen nur einen Sieg geholt – eine Bilanz, die das Team auf den Relegationsplatz abrutschen ließ. Nun droht der Abstieg aus der zweiten Liga.

Mit wenig Zeit zur Neuorientierung übertrug der Verein die Verantwortung an Kieran Schulze-Marmeling, der zuvor die U23 trainierte. Er übernimmt das Training und bereitet die Mannschaft auf das entscheidende Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Magdeburg vor. Weitere harte Aufgaben warten, darunter Partien gegen Holstein Kiel und die SpVgg Fürth.

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten zählt Preußen Münster historisch zu den stärkeren Teams der Liga. In der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga belegt der Club mit 97 Punkten aus 26 Spielen in der Saison 2025/2026 aktuell sogar den zweiten Platz. Allerdings ist die Erstliga-Erfahrung begrenzt: Nur eine Spielzeit verbrachte der Verein in der Bundesliga, in der ewigen Tabelle liegt er auf Rang 54.

Das Duell gegen Magdeburg leitet eine entscheidende Phase ein. Schulze-Marmelings erste Aufgabe wird es sein, die Mannschaft zu stabilisieren und weitere Niederlagen zu vermeiden. Ein starker Saisonendspurt könnte den Klassenerhalt noch sichern.

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