17 March 2026, 10:09

Polizei NRW jagt Influencer, die illegale Straßenrennen bewerben

Ein Rennwagen, der auf einer Rennstrecke fährt, mit einem Polizeiauto im Hintergrund, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und Absperrungen, mit einem Fahrzeug auf der rechten Seite und Text unten.

Tuner-Szene: NRW-Polizei zielt auf 'Entertainer' - Polizei NRW jagt Influencer, die illegale Straßenrennen bewerben

Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen Social-Media-Influencer vor, die illegale Straßenrennen bewerben

Die Behörden verschärfen ihr Vorgehen, um gefährliche Autotreffen im Keim zu ersticken. Beamte überwachen nun gezielt Online-Kanäle, um geplante Events zu identifizieren und große Menschenansammlungen zu verhindern.

Im Fokus stehen Influencer, die sich beim Rasen filmen und die Videos im Netz verbreiten. Solche Posts ziehen oft Schaulustige zu nicht genehmigten Rennen an. Wird ein Treffen gemeldet, setzen die Behörden Hubschrauber oder Drohnen ein, um Beweismaterial zu sammeln und die Lage zu bewerten.

Den Verantwortlichen drohen offizielle Verwarnungen oder areaweises Betretungsverbot – gestützt auf das öffentliche Sicherheitsrecht. Zudem arbeiten die nordrhein-westfälischen Beamten mit Kollegen in Belgien und den Niederlanden zusammen, um grenzüberschreitende Umgehungsversuche zu unterbinden. Trotz dieser Maßnahmen wurde in den vergangenen zwei Jahren jedoch noch kein Influencer in der Region offiziell wegen Beteiligung an illegalen Rennen identifiziert oder verwarnt.

Kern der Strategie ist die frühzeitige Intervention: Durch die Observation digitaler Aktivitäten wollen die Ermittler Teilnehmer bereits abfangen, bevor sie den Veranstaltungsort erreichen.

Zum Polizeikonzept gehören Luftüberwachung und länderübergreifende Zusammenarbeit. Influencern, die weiterhin illegale Treffen bewerben, drohen formelle Verbote oder Verwarnungen. Die Behörden bleiben wachsam, um gefährliche Zusammenkünfte auf öffentlichen Straßen zu verhindern.

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