Offenbachs Humboldtschule bekommt dringend benötigten Neubau nach jahrelanger Wartezeit
Nico SchulzOffenbachs Humboldtschule bekommt dringend benötigten Neubau nach jahrelanger Wartezeit
Offenbach beginnt Bau der lange erwarteten Erweiterung der Humboldtschule
In Offenbach haben die Bauarbeiten für den seit Langem geplanten Ausbau der Humboldtschule begonnen. Das mit 8,41 Millionen Euro veranschlagte Projekt sieht einen modernen, zweigeschossigen Neubau vor, der die räumliche Enge in der veralteten Hauptgebäude entlasten soll. Der Baubeginn erfolgte nach einjähriger Verzögerung, verursacht durch bürokratische Hürden und eine erneute Ausschreibung.
Das ursprüngliche Schulgebäude aus dem Jahr 1956 leidet zunehmend unter Platzmangel. Einige Klassenräume wurden umfunktioniert, andere werden mehrfach genutzt. Die neue L-förmige Erweiterung wird auf zwei Etagen insgesamt 610 Quadratmeter umfassen. Im Erdgeschoss entstehen eine Mensa, eine Küche und Sanitäranlagen, während im Obergeschoss Beratungsräume und ein Büro zusätzliche Unterstützungsflächen bieten.
Das Gebäude wird in energieeffizienter Holzrahmenbauweise errichtet und erhält ein extensiv begrüntes Dach. Barrierefreiheit steht im Fokus: Der Neubau ist durchgängig stufenlos zugänglich und mit einem Aufzug ausgestattet. Allerdings schränkt die Baustelle vorübergehend die nutzbare Spielfläche ein – Teile des Geländes sind abgesperrt, einige Einrichtungen können nicht genutzt werden.
Ursprünglich sollte das Projekt bis Sommer 2023 abgeschlossen sein, doch formale Anforderungen führten zu Verzögerungen. Falls keine weiteren Rückschläge auftreten, könnte der Neubau bereits im Februar 2024 eröffnet werden. Nach Fertigstellung wird er die Ganztagsbetreuung sowie ein fünfzügiges Klassensystem ermöglichen, um der steigenden Schülerzahl gerecht zu werden.
Die Erweiterung soll nicht nur den Raummangel an der Humboldtschule beheben, sondern auch die Bedingungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verbessern. Die Investition von 8,41 Millionen Euro bringt zudem moderne und nachhaltige Gestaltungsmerkmale mit sich. Bei planmäßigem Verlauf wird die Fertigstellung für Anfang 2024 erwartet.






