09 June 2026, 14:08

Maschinenbau in der Krise: Warum Deutschlands Exporte weiter einbrechen

Maschinenbauer in Südwestdeutschland exportieren weniger

Maschinenbau in der Krise: Warum Deutschlands Exporte weiter einbrechen

Deutschlands Maschinenbau steht vor anhaltenden Herausforderungen: Exporte gehen weiter zurück

Die deutsche Maschinenbaubranche kämpft weiterhin mit anhaltenden Schwierigkeiten, da die Ausfuhren seit zwei Jahren rückläufig sind. Wichtige Absatzmärkte schrumpfen, und Experten nennen den wachsenden Wettbewerb aus China sowie die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zu den USA als Hauptgründe für die schwache Entwicklung.

Besonders deutlich zeigt sich der Rückgang bei den Exporten in jüngster Zeit: Die Lieferungen in die USA – den größten ausländischen Markt Deutschlands – brachen um 8,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro ein. Noch stärker betroffen sind die Ausfuhren nach China, die um 24 Prozent auf 760 Millionen Euro abstürzten.

Frankreich hat China inzwischen als zweitwichtigsten Exportmarkt überholt. Die deutschen Lieferungen dorthin stiegen um 6,1 Prozent auf 830 Millionen Euro. Trotz dieses Zuwachses bleibt die Gesamtentwicklung jedoch negativ.

Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA in Baden-Württemberg, verwies auf die Belastungen für die Branche. Er nannte den verschärften Wettbewerb durch chinesische Hersteller und die sich verschlechternden transatlantischen Beziehungen als zentrale Treiber des Abschwungs. Die Branche stehe weiterhin unter anhaltendem Druck, solange sich diese Rahmenbedingungen nicht besserten.

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Führende Vertreter der Industrie fordern die Politik auf, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Ohne verbesserte Rahmenbedingungen drohe dem Sektor ein weiterer Rückgang im Welthandel. Nun kommt es darauf an, ob Maßnahmen ergriffen werden können, um die aktuelle Abwärtsspirale zu durchbrechen.

Quelle