14 April 2026, 08:08

LA-Regio Kliniken zentralisiert medizinische Versorgung an zwei Landshuter Standorten

Postkarte des New Providence Hospitals in Seattle, Washington, die ein großes Gebäude mit Fenstern, Treppen, Geländern, Bäumen, Gras und einen bewölkten Himmel zeigt.

LA-Regio Kliniken zentralisiert medizinische Versorgung an zwei Landshuter Standorten

LA-Regio Kliniken kündigt umfassende Umstrukturierung der medizinischen Versorgung an

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Die LA-Regio Kliniken haben nach der Fusion zu Beginn des Jahres 2026 weitreichende Änderungen in ihrem medizinischen Angebot bekannt gegeben. Die neue Struktur sieht die Zentralisierung wichtiger Fachabteilungen an zwei Hauptstandorten in Landshut vor, um die langfristige Versorgung der Region zu sichern. Die Entscheidungen basieren auf monatelanger Planung und Datenauswertung durch den Vorstand sowie die lokalen Gremien.

Das Unternehmen entstand am 1. Januar 2026 durch den Zusammenschluss von Gesundheitseinrichtungen in der Stadt Landshut und dem umliegenden Landkreis. In den ersten sechs Monaten lag der Fokus auf der Zusammenführung der Systeme und der Analyse von Daten als Grundlage für zukünftige Weichenstellungen.

Der Vorstand – Judith Angerer, André Naumann und Jakob Fuchs – hat gemeinsam mit den kommunalen Vertretungen die Zentralisierungspläne auf Basis eines evidenzbasierten medizinischen Konzepts beschlossen. Ziel ist es, alle bestehenden Standorte zu erhalten und gleichzeitig die spezialisierte Versorgung zu verbessern.

Ab dem 30. März wird die Abteilung für Gefäßchirurgie nach Landshut-Achdorf verlegt. Die Patientenversorgung bleibt unverändert, während das Angebot fachlich ausgebaut wird. In den kommenden Jahren sollen dort auch kardiologische Dienstleistungen gebündelt werden, um den Standort als Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin in der Region zu stärken.

Bis April zieht die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie nach Landshut-Mitte um. Der Umzug geht ohne Einschränkungen im Service einher und führt das moderne "Da-Vinci"-Robotersystem ein. Langfristig werden auch die Abteilungen für Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie in Landshut-Mitte zentralisiert, um die bestehende Expertise weiter auszubauen.

Während der gesamten Umstrukturierung bleibt die Notfallversorgung durchgehend aufrechterhalten. Die Neuordnung erstreckt sich über mehrere Jahre, wobei jeder Standortwechsel sorgfältig geplant wird, um Beeinträchtigungen zu vermeiden. Die Zentralisierung soll die spezialisierte Medizin stärken, ohne die flächendeckende Versorgung der Region zu gefährden. Sämtliche Anpassungen folgen einer detaillierten medizinischen Strategie, die vom Vorstand und den lokalen Behörden abgesegnet wurde.

Quelle