17 March 2026, 10:09

Kriminalstatistik 2025 für Hannover: Weniger Straftaten, aber mehr Eigentumsdelikte

Alte detaillierte Karte von Hannover, Deutschland, mit Textanmerkungen, die geografische Merkmale, Bevölkerung, Straßen und Sehenswürdigkeiten zeigen.

Weniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalstatistik 2025 für Hannover: Weniger Straftaten, aber mehr Eigentumsdelikte

Kriminalstatistik 2025 für die Region Hannover zeigt gemischtes Bild

Die Kriminalitätszahlen für die Region Hannover im Jahr 2025 präsentieren ein uneinheitliches Bild: Zwar ging die Zahl der registrierten Straftaten auf 103.478 zurück, doch die Opferzahl stieg leicht auf 27.935 an. Die Behörden verzeichnen insgesamt eine Verbesserung der Sicherheitslage – trotz einiger Verschiebungen in den Kriminalitätsmustern.

Die Gesamtzahl der Straftaten sank im Vergleich zum Vorjahr, wobei insbesondere gewalttätige Übergriffe und Messerangriffe rückläufig waren. Auch die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen ab, was in vielen Bereichen zu einem sichereren Umfeld beitrug. Gleichzeitig verzeichneten Eigentumsdelikte wie Diebstahl und Einbruch zwischen 2021 und 2026 einen allmählichen Anstieg von etwa 8 bis 12 Prozent.

Die Polizei ermittelte 2025 gegen weniger Tatverdächtige: Ihre Zahl reduzierte sich auf 41.388. Davon besaßen etwa 57 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft, und knapp 75 Prozent waren männlich. Der Großteil – rund 81 Prozent – war zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tat mindestens 21 Jahre alt.

Die Aufklärungsquote stieg auf 61,14 Prozent und dokumentiert damit eine höhere Erfolgsrate der Ermittlungen. Im Vergleich zu Großstädten wie Berlin, Frankfurt oder Köln blieb die Kriminalitätsrate pro Einwohner in Hannover zwar niedriger, doch die Trends bei Diebstahl und Einbruch entsprachen denen in anderen Regionen.

Die aktuellen Daten zeigen sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen für die hannoversche Polizei auf. Mit weniger Straftaten und einer gestiegenen Aufklärungsquote hat sich die Sicherheitslage in der Region insgesamt verbessert. Dennoch deuten der leichte Anstieg der Opferzahlen und die Zunahme von Eigentumsdelikten auf Bereiche hin, die weiterhin besondere Aufmerksamkeit erfordern.

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