KI-Tools erobern deutsche Unternehmen – doch nicht alle profitieren gleich
Amelie BrandtKI-Tools erobern deutsche Unternehmen – doch nicht alle profitieren gleich
Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt mittlerweile im Tagesgeschäft auf KI-Tools
Eine neue Studie zeigt einen deutlichen Anstieg der Nutzung innerhalb des vergangenen Jahres – vor allem große Konzerne treiben die Entwicklung voran. Das ifo Institut in München hat den Trend anhand monatlicher Befragungen tausender Unternehmen verfolgt.
Den aktuellen Zahlen zufolge haben 54,4 % der deutschen Firmen KI-Software in ihre Arbeitsabläufe integriert – ein spürbarer Sprung gegenüber nur 41 % im Vorjahr. Allerdings verläuft das Wachstum ungleich: Während Großunternehmen die Technologie zügig einführen, hinken kleinere Mitbewerber noch hinterher.
Bei den großen Konzernen liegt die Nutzungsquote mittlerweile bei 67,2 %, während 51,2 % der Kleinbetriebe und 47 % der mittelständischen Unternehmen KI einsetzen. Besonders die Industriebranche sticht hervor: Hier setzen 58,7 % der Firmen bereits auf KI-Lösungen.
Am häufigsten kommt KI bei routinemäßigen Verwaltungsaufgaben zum Einsatz, etwa bei der Datenanalyse, Programmierung oder Korrespondenz. Viele Unternehmen nutzen sie zudem für Planung, Finanzcontrolling und Kundenkommunikation. Die Fähigkeit der Technologie, repetitive Tätigkeiten zu übernehmen und große Datenmengen zu verarbeiten, hat ihren rasanten Aufstieg beschleunigt.
Die Erkenntnisse des ifo Instituts unterstreichen die wachsende Bedeutung von KI in der deutschen Wirtschaft. Während Großunternehmen die Vorreiterrolle einnehmen, holen kleinere Betriebe allmählich auf. Der Trend deutet darauf hin, dass KI künftig eine noch größere Rolle spielen wird – vor allem, wenn die Tools immer zugänglicher werden.






