Kaiser besucht PCK-Raffinerie in Schwedt nach Lockerung der US-Sanktionen
Nico SchulzKaiser besucht PCK-Raffinerie in Schwedt nach Lockerung der US-Sanktionen
Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, wird am Dienstag die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder besuchen. Der Termin folgt auf die kürzliche Lockerung der US-Sanktionen für den Standort. Die Raffinerie spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung der Region mit Kraftstoffen und Heizöl.
Die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder beliefert Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Westpolens mit essenziellen Produkten wie Benzin, Diesel, Heizöl und Kerosin.
Letzte Woche bestätigte das US-Finanzministerium eine dauerhafte Ausnahme für deutsche Tochterunternehmen von Rosneft – darunter die PCK-Raffinerie – von den US-Ölsanktionen. Damit entfällt die bisherige Unsicherheit über den Betrieb des Werks.
Bei ihrem Besuch am Dienstag um 13:00 Uhr wird Kaiser voraussichtlich ihre Unterstützung für die Raffinerie bekräftigen. Der Standort beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter und bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Energieinfrastruktur.
Die US-Ausnahme garantiert, dass die PCK-Raffinerie ohne sanktionsbedingte Unterbrechungen weiterarbeiten kann. Kaisers Besuch unterstreicht die Bedeutung des Standorts für die lokale Energieversorgung und Arbeitsplätze. Die Anlage wird weiterhin Kraftstoffe und Heizprodukte für Ostdeutschland und die angrenzenden Gebiete liefern.






