Hifi-Profis kämpft mit Sanierungsverfahren um Überleben und Zukunft
Hifi-Profis, ein bekannter Händler für Audioausrüstung, beantragte im Dezember 2022 ein Schutzverfahren zur Unternehmenssanierung. Finanzielle Engpässe zwangen das Unternehmen, rechtlichen Schutz zu suchen, um seine Schulden und betrieblichen Herausforderungen zu bewältigen.
Die Probleme von Hifi-Profis resultierten aus Branchenveränderungen, Lieferkettenstörungen und der Belastung durch die Rückzahlung von COVID-19-Krediten. Zudem gaben Kunden weniger für Luxusgüter aus, was die Umsätze zusätzlich belastete.
Im Rahmen der Restrukturierung wurde die Filiale in Mainz geschlossen. Marc Horne übernimmt nun die Leitung der verbleibenden Standorte in Wiesbaden und Stuttgart. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die starke Markenreputation des Unternehmens erhalten bleibt.
Die Verhandlungen für den Standort Frankfurt verlaufen vielversprechend. Das Sanierungsteam erwartet, bis Ende des Monats eine Vereinbarung mit potenziellen Investoren abzuschließen. Jan Roth von der Kanzlei Lintilia Law lobte Hornes Branchenkenntnis und die geplanten Maßnahmen für das Unternehmen.
Alle 31 Mitarbeiter – einschließlich derer aus der geschlossenen Mainzer Filiale – behalten während der Übergangsphase ihre Arbeitsplätze. Ziel der Umstrukturierung ist es, Hifi-Profis unter neuer Führung zu stabilisieren. Die Frankfurter Niederlassung könnte bald Investitionen sichern, um dem Unternehmen neuen Schwung zu verleihen. Der Betrieb wird mit der vollständigen Belegschaft fortgeführt.






