14 April 2026, 12:10

Hettich-Mitarbeiter verzichten freiwillig auf 3,1-Prozent-Lohnerhöhung bis 2025

Plakat mit Text, der finanzielle Unterstützung oder Einberufung während einer Krise fordert, mit einer Waagschalen-Illustration links daneben.

Hettich-Mitarbeiter verzichten freiwillig auf 3,1-Prozent-Lohnerhöhung bis 2025

Tausende Beschäftigte des Möbelzulieferers Hettich haben sich bereit erklärt, eine geplante Gehaltserhöhung zu verschieben. Die Entscheidung folgt einem Vorschlag des Unternehmens, das finanzielle Schwierigkeiten als Grund für die Verzögerung nannte. Ursprünglich sollten die Mitarbeiter ab dem 1. April eine Lohnerhöhung von 3,1 Prozent erhalten.

Hettich wandte sich an seine Belegschaft mit der Bitte, die für den 1. April vorgesehene Gehaltsanpassung um ein volles Jahr aufzuschieben. Die Erhöhung hätte die Löhne um 3,1 Prozent steigen lassen. Ohne sie entgeht jedem Beschäftigten in den nächsten zwölf Monaten ein Betrag von über 1.000 Euro.

Das Unternehmen begründete die Verschiebung mit der Notwendigkeit, den finanziellen Druck zu verringern. Die Gewerkschaft IG Metall kritisierte den Schritt scharf und warf Hettich vor, unzumutbaren Druck auf die Belegschaft auszuüben. Dennoch stimmten mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter für die Annahme des Vorschlags.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Durch die Verschiebung der Erhöhung erhofft sich Hettich eine Ersparnis von mehreren Millionen Euro. Die Entscheidung unterstreicht die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen das Unternehmen und seine Beschäftigten stehen. Die Lohnpause bleibt bis April 2025 in Kraft und gibt Hettich Zeit, seine Finanzen zu stabilisieren. Die Mitarbeiter erhalten ihre 3,1-prozentige Erhöhung nun ein Jahr später als geplant. Die Einsparungen des Unternehmens sollen helfen, die anhaltende finanzielle Belastung abzufedern.

Quelle