Hessen kämpft mit neuer Kampagne gegen Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe
Lina LangeHessen kämpft mit neuer Kampagne gegen Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe
Hessen startet neue Kampagne gegen Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe
Unter dem Motto „Mach’s möglich!“ hat Hessen eine Initiative ins Leben gerufen, um mehr Fachkräfte für den Bereich der Eingliederungshilfe zu gewinnen. Die Aktion kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen in der gesamten Region weiter steigt.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Bedeutung der Eingliederungshilfe, die Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Viele Programme in Hessen haben jedoch trotz wachsender Zahlen berechtigter Teilnehmender Schwierigkeiten, offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen.
Um dem entgegenzuwirken, bietet das Land geförderte, praxisnahe Ausbildungen mit vergüteten Einsatzmöglichkeiten an. Die Initiative „Mach’s möglich!“ wirbt zudem mit tragbaren Arbeitsbelastungen und fairen Löhnen, um den Beruf attraktiver zu gestalten. Eine eigens eingerichtete Website unter www.mach-es-moeglich.de sowie ein Instagram-Account (@makeit_happen) informieren über Möglichkeiten und Angebote.
Die Kampagne läuft bis zum 31. Dezember 2028 und wird von der Agentur Brand Factory umgesetzt. Neben der Personalgewinnung soll das Projekt auch das öffentliche Bewusstsein für die Eingliederungshilfe und die damit verbundenen Berufsperspektiven schärfen.
Die Initiative ist eine Reaktion auf den zunehmenden Druck im hessischen Unterstützungssystem, da immer mehr Menschen Anspruch auf Eingliederungshilfe haben. Durch die Bewerbung von Ausbildungsmöglichkeiten, fairer Bezahlung und realistischen Arbeitsbedingungen hofft die Kampagne, neue Fachkräfte zu gewinnen. Das Land wird diese Bemühungen in den kommenden vier Jahren fortsetzen.






