30 May 2026, 20:07

Hessen investiert 130 Millionen Euro in Spitzensport und Nachwuchsförderung bis 2038

Land investiert stark in moderne Sportanlagen, Talente und Hochleistungssport-Strukturen

Hessen investiert 130 Millionen Euro in Spitzensport und Nachwuchsförderung bis 2038

Hessen startet eine große Offensive, um seine Position im Spitzensport und Nachwuchsleistungssport auszubauen. Die Landesregierung hat Rekordfördermittel, einen neuen Sondersportfonds sowie eine Aktualisierung der langjährigen Hessischen Strategie für Elite-Nachwuchssport angekündigt. Behördenvertreter bezeichnen die Investitionen als die größten in der Geschichte der Region.

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Kernstück des Plans ist ein Sondersportfonds über 130 Millionen Euro, der über zwölf Jahre verteilt wird. Mit diesem Fonds soll die Sportinfrastruktur in ganz Hessen modernisiert werden, mit besonderem Fokus auf vereinseigene Anlagen. Die maximale Fördersumme für solche Projekte wurde verfünffacht – von 200.000 auf eine Million Euro –, während der Zuschussanteil auf 35 Prozent erhöht wurde. Gleichzeitig hat sich die Zahl der förderfähigen Vorhaben verfünffacht.

Auch die Mittel für Leistungssportvereine wurden um 50 Prozent aufgestockt und betragen nun 300.000 Euro pro Verein. Der gesamte Sportetat des Landes für 2026 stieg um 12,7 Prozent auf 35,6 Millionen Euro. Diese Maßnahmen gehen einher mit einer Überarbeitung der Hessischen Strategie – einem Konzept, das Hessen an der Spitze der deutschen Talentsichtung und -förderung halten soll.

Ein weiteres zentrales Projekt ist der geplante Campus Sportdeutschland im Frankfurter Stadtwald. Die Anlage soll die Zukunft des deutschen Spitzensports sichern und Hessens Rolle als nationales Sportzentrum stärken.

Die Investitionen bedeuten eine deutliche Ausweitung der Sportförderung in Hessen: Vereine erhalten mehr Unterstützung für ihre Infrastruktur, Spitzensportler profitieren von zusätzlichen Ressourcen, und langfristige Projekte wie der Frankfurter Campus nehmen Gestalt an. Sportministerin Diana Stolz bezeichnete das Paket als ein „starkes Signal“ für die sportlichen Ambitionen der Region.

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