23 May 2026, 22:10

Hessen erleichtert Rückzahlung von Corona-Soforthilfen für 62.000 Unternehmen

Bundesland hält Versprechen und entlastet Unternehmen

Hessen erleichtert Rückzahlung von Corona-Soforthilfen für 62.000 Unternehmen

Hessen vereinfacht die Rückzahlung von Corona-Soforthilfen und entlastet damit von der Pandemie betroffene Unternehmen. Die überarbeiteten Regelungen betreffen rund 62.000 noch offene Fälle sowie über 1.000 laufende Rechtsstreitigkeiten.

Die neuen Bestimmungen sehen eine gezielte Unterstützung vor, indem die wirtschaftliche Situation jedes Unternehmens während der Pandemie neu bewertet wird. Ziel ist es, faire Lösungen für diejenigen zu schaffen, die die Hilfe tatsächlich benötigten.

Kleinbetriebe und besonders hart getroffene Unternehmen profitieren von Entlastungen in Höhe von insgesamt etwa 66 Millionen Euro. Davon fließen 57 Millionen Euro in die Bearbeitung der ausstehenden Fälle, während 9 Millionen Euro zur Klärung von Überschneidungen zwischen Corona-Soforthilfen und der Überbrückungshilfe I verwendet werden.

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Bestehende Entlastungsregelungen ab 2025 bleiben unverändert. Der Bund übernimmt weiterhin den Ausgleich für entgangene Einnahmen in seinem Zuständigkeitsbereich, Hessen trägt rund 20 Millionen Euro an Mindereinnahmen.

Unternehmen, die Hilfen zu Unrecht oder in betrügerischer Absicht erhalten haben, müssen die Gelder jedoch weiterhin zurückzahlen. Das überarbeitete System legt Wert auf Präzision, um sicherzustellen, dass nur berechtigte Fälle entlastet werden.

Die angepassten Regelungen entlasten Tausende Betriebe in Hessen finanziell. Wer fälschlicherweise Unterstützung beantragt hat, bleibt zur Rückerstattung verpflichtet. Die Änderungen spiegeln eine genauere Bewertung des wirtschaftlichen Bedarfs während der Pandemie wider.

Quelle