Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Menschen umgestaltet
Lina LangeHalles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Menschen umgestaltet
Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) soll zu einem zentralen Ort für freie Künste und Jugendbeteiligung werden. Das Haus, Teil eines einzigartigen Kulturviertels, wird ein vielfältiges Programm bieten und seine Türen für junge Menschen sowie kommunale Projekte öffnen.
Die Stadt Halle (Saale) plant, das Theater mit Unterstützung des Bundesprogramms Kulturstiftung des Bundes umzugestalten. Im Rahmen der zweiten Phase der Förderinitiative „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ wird sie Zuschüsse von bis zu 600.000 Euro beantragen.
Das Kollektiv TOOH wird die Spielstätte bis 2028 jeweils sechs Monate im Jahr nutzen und dort Aufführungen aus verschiedenen künstlerischen Sparten präsentieren. Mit 300 Plätzen und einer großen Bühne bietet das Haus flexible Möglichkeiten für ein breites kulturelles Angebot.
Ab September 2026 startet ein Pilotprojekt, das jungen Menschen die Chance gibt, den Ort mit eigenen Ideen mitzugestalten. Ein „Young Future Team“ wird bei der Vorbereitung der Spielstätte mitwirken und Rückmeldungen für die weitere Entwicklung sammeln. Die stellvertretende Oberbürgermeisterin für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, betonte die wachsende Bedeutung des Theaters als kultureller Begegnungsort für Halle.
Die Stadt strebt an, das volle Potenzial der Spielstätte zu erschließen, indem sie die Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der unabhängigen Kunstszene stärkt. Das Haus soll auch in den kommenden Jahren ein zentraler Ort für Kreativität und gesellschaftliches Engagement bleiben.
