11 May 2026, 08:07

Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer feiern mit Humor und Apfelwein

Ein Magazin-Cover mit der Überschrift 'Langstreckenlauf' zeigt eine Gruppe von Menschen, die bei einem Marathon laufen, vor einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken.

Gutenberg-Halbmarathon in Mainz: 17.000 Läufer feiern mit Humor und Apfelwein

Über 17.000 Läuferinnen und Läufer beim Gutenberg-Halbmarathon in Mainz

Am vergangenen Wochenende nahmen mehr als 17.000 Läuferinnen und Läufer am Gutenberg-Halbmarathon in Mainz teil. Die Veranstaltung sprühte vor Energie, denn sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer brachten mit Humor und lokalem Kolorit Leben in die Straßen. Pfiffige Schilder, Popkultur-Anspielungen und motivierende Zuruf sorgten während des gesamten Rennens für eine ausgelassene Stimmung.

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Entlang der Strecke reihten sich Zuschauer mit selbstgebastelten Schildern ein, die die Läufer unterhalten und antreiben sollten. Alma Falkensteins Plakat „Der Teufel trägt Strava“ spielte auf den Film „Der Teufel trägt Prada 2“ an, während Marlen Macsenaeres „Lauf, Loulou, lauf – du schaffst das, Schatz!“ ein bekanntes Kardashian-Meme aufgriff. Carolina Califices „Immerhin ist es kein Mathe-Abi“ traf besonders bei den Studierenden im Publikum den Nerv.

Andere Schilder griffen die regionale Kultur auf. Christina Bergmann und Pothi entwarfen eines mit der Aufschrift „Beeil dich … dein Apfelwein wird warm!“ – eine Hommage an die berühmte Mainzer Apfelwein-Tradition. Regina-Noelle Baums „Kein Mitleid mit den Waden!“ wurde unter den Läufern, die sich durch die letzten Kilometer kämpften, zum Renner.

Doch das Event endete nicht mit dem Rennen. Noch am selben Abend fand im selben Stadion ein Bundesliga-Spiel statt, das die Stadt weiter in Bewegung hielt.

Die Mischung aus witzigen Schildern, begeisterten Zuschauern und einem vollen Sporttag machte den Marathon zu einem besonderen Erlebnis. Die Läufer überquerten unter Jubel die Ziellinie, während die Zuschauer den Mix aus Humor und lokalem Stolz genossen. Der Halbmarathon bestätigte einmal mehr seinen Platz als Höhepunkt im Mainzer Sportkalender.

Quelle