Grenzkontrolle auf der A12: Polizei findet Schwert, Machete und 12.000 Euro in bar
Tim RichterGrenzkontrolle auf der A12: Polizei findet Schwert, Machete und 12.000 Euro in bar
Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Vorrat an gefährlichen Waffen sichergestellt. Die Kontrolle, die im Rahmen der seit Mitte 2025 geltenden vorübergehenden Grenzüberprüfungen nahe der deutsch-niederländischen Grenze stattfand, brachte Klingen, Bargeld und andere verbotene Gegenstände in einem Fahrzeug mit drei Insassen ans Licht.
Der Vorfall ereignete sich auf der A12, wo seit Mitte 2025 temporäre Grenzkontrollen durchgeführt werden. Diese Maßnahmen waren als Reaktion auf den steigenden Migrationsdruck eingeführt und seitdem mehrfach verlängert worden. Stand März 2026 bleiben Streifen, Drohnenüberwachung und die Zusammenarbeit mit niederländischen Behörden aktiv – mit tausenden Zurückweisungen und aufgedeckten Schmuggeldelikten als Ergebnis.
Bei einer solchen Kontrolle stoppten Beamte ein Auto mit drei Insassen – einem 35-Jährigen, einem 20-Jährigen und einem 21-Jährigen. Eine Durchsuchung förderte ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays, einen Schlagring sowie 12.000 Euro in bar zutage. Sämtliche Gegenstände wurden als Beweismittel beschlagnahmt.
Gegen das Trio wird nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Behörden wiesen darauf hin, dass der 21-Jährige der Polizei bereits vor diesem Vorfall bekannt war.
Der Fall unterstreicht die anhaltende Durchsetzung der Grenzkontrollen auf der A12, wo verschärfte Sicherheitsmaßnahmen weiterhin illegale Aktivitäten aufdecken. Die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld werden im Rahmen der Ermittlungen gegen die drei Männer untersucht.






