Fußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Amelie BrandtFußballturnier in Bergisch Gladbach krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus gingen mit einem Fußballturnier in Bergisch Gladbach zu Ende. Die jährlich im März stattfindende Kampagne setzt sich bundesweit für Gleichberechtigung ein und kämpft gegen Diskriminierung. Das diesjährige Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" prägte die zahlreichen Veranstaltungen im ganzen Land.
Den Abschluss der zweiwöchigen Aktionswochen in Bergisch Gladbach bildete das "Kick gegen Rassismus"-Turnier. Organisiert wurde es vom lokalen Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, das unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz steht. Das 2024 gegründete Bündnis engagiert sich für eine inklusivere Gesellschaft durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit.
Neun Mannschaften traten gegeneinander an, darunter Teams der Abou-Bakr-Moschee, von GL Service, der IGMG, eine syrische Auswahl, die SPD, Guinea United sowie das organisierende Bündnis selbst. Die Spiele fanden ohne Schiedsrichter statt – im Mittelpunkt standen Fairplay und gegenseitiger Respekt statt Wettbewerb. Den ersten Platz belegte die IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Veranstalter betonten vor allem den Zusammenhalt statt den Sieg.
Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Das Turnier war Teil einer bundesweiten Initiative mit insgesamt 3.700 Veranstaltungen in ganz Deutschland. Auch Städte wie Pfaffenhofen, Regensburg und Bottrop organisierten ähnliche Aktionen, darunter die Sportkampagne #BewegtGegenRassismus.
Das Turnier unterstrich das Anliegen des Bündnisses, Rassismus und Ausgrenzung durch gemeinschaftliches Engagement zu bekämpfen. Landesweit förderten tausende Veranstaltungen den Dialog und die Solidarität. Im Fokus bleibt eine Gesellschaft, in der Vielfalt und Respekt im Mittelpunkt stehen.






