FDP wächst erstmals nach Jahren – ist der Führungswechsel der Schlüssel?
Tim RichterFDP wächst erstmals nach Jahren – ist der Führungswechsel der Schlüssel?
Mitgliederzuwachs bei der FDP nach Jahren des Rückgangs
Die Freie Demokratische Partei (FDP) verzeichnet nach jahrelangem Mitgliederschwund wieder einen Anstieg der Mitgliederzahlen. Die Partei, die einst bei rund 70.000 Mitgliedern lag, wächst nun erneut. Parteivertreter führen den jüngsten Zuwachs auf den Führungswechsel Ende Mai zurück.
Seit 2021 waren die Mitgliederzahlen der FDP kontinuierlich gesunken. Damals erreichte die Partei mit 77.276 Mitgliedern einen vorläufigen Höchststand. Bis 2024 ging die Zahl um fast 10.000 zurück, sodass noch etwa 69.000 Menschen in den Reihen der Liberalen verzeichnet waren.
Ein Wandel zeichnete sich nach dem Parteitag am 30. und 31. Mai ab. Die Delegierten wählten Wolfgang Kubicki zum neuen Vorsitzenden und lösten damit den bisherigen Parteichef ab. An seiner Seite sicherte sich Martin Hagen das Amt des Generalsekretärs, während Henning Höne, Svenja Hahn und Linda Teuteberg zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden.
Seit dem Parteitag verzeichnet die FDP einen stetigen Zuwachs. Allein am Montag traten rund 780 neue Mitglieder bei – allerdings verließen auch 80 Personen die Partei. Insgesamt stieg die Mitgliederzahl in den vergangenen Wochen um etwa ein Prozent.
Generalsekretär Martin Hagen führt das Wachstum auf das neue Führungsteam zurück. Er ist überzeugt, dass die personellen Veränderungen nach einer langen Phase der Stagnation neues Interesse an der Partei geweckt haben.
Die FDP scheint ihren Mitgliederschwund nun umzukehren. Nach Jahren mit Zahlen um die 70.000 gewinnt die Partei wieder neue Unterstützer. Der Führungswechsel beim Parteitag im Mai scheint dabei eine Schlüsselrolle für diese Trendwende zu spielen.






