Diese jungen Gründer überzeugten in Die Höhle der Löwen – wer ging mit Deal?
Nico SchulzEx-Boxer Axel Schulz als Gast-Grillmeister - Diese jungen Gründer überzeugten in Die Höhle der Löwen – wer ging mit Deal?
Eine neue Welle von Gründern betrat in Die Höhle der Löwen die Bühne und präsentierte Ideen von medizinischen Notfallgeräten bis hin zu umweltfreundlicher Textilfarbe. Darunter waren Studenten mit innovativen Lösungen, ein ehemaliger Boxer, der ein Grillwerkzeug vorstellte, sowie eine gesundheitsorientierte Ernährungsmarke auf Expansionskurs. Die Investoren zeigten sich gespalten – einige Gründer erhielten Zusagen, andere gingen leer aus.
Die beiden 17-jährigen Schülerinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher stellten ihre waschbare Textilfarbe vor, mit der bedruckte Shirts ein zweites Leben erhalten sollen. Die Farbe verschwindet nach der Wäsche komplett und eignet sich damit ideal für temporäre Anlässe wie Junggesellenabschiede oder Wahlkampagnen. Doch die Löwen zweifelten am Marktpotenzial – ein Angebot blieb aus.
Der ebenfalls 17-jährige Christopher präsentierte Peak Protect, eine Sicherheitslösung für Smartphones von Outdoor-Sportlern. Seine Halterung schützt Geräte während Aktivitäten vor Stürzen und dient als Diebstahlsicherung in Taschen. Für 75.000 Euro und 25 Prozent Firmenanteile erhielt er Angebote von Janna Ensthaler und Ralf Dümmel – und entschied sich schließlich für Dümmel als Investor.
Der 16-jährige Philipp pitchte eine Online-Plattform, die Bewerbungen für Berufsausbildungen vereinfachen soll. Carsten Maschmeyer zeigte Interesse, doch ein konkreter Deal kam vor Ort nicht zustande.
Die Rettungssanitäterin Nicole Oudes stellte Heartbeat Revival vor, ein kompakter Schlüsselanhänger, der in Notfällen Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt. Für 160.000 Euro und 20 Prozent Beteiligung sicherte sie sich die Unterstützung von Ralf Dümmel.
Heinz Pöttinger, Gründer der Gesundheitsmarke Purora, suchte 300.000 Euro für 10 Prozent seiner Firma – seine Familie hatte bereits sieben Millionen Euro investiert. Dagmar Wöhrl bot stattdessen 300.000 Euro für 13,75 Prozent an, und der Deal wurde besiegelt.
Der ehemalige Boxer Axel Schulz begleitete drei Grillmeister, die ihr 6-in-1-Grillwerkzeug BUTJER vorstellten und dafür 100.000 Euro für 15 Prozent Anteil forderten. Trotz Schulz' Unterstützung – der heute als TV-Kommentator und Wohltätigkeitsbotschafter aktiv ist – fand sich kein Investor. Die Gründer hatte er bei einer Grillmeisterschaft kennengelernt.
Am Ende der Folge gingen Peak Protect, Heartbeat Revival und Purora mit Deals nach Hause, während andere Ideen wie die waschbare Farbe oder das Grillwerkzeug ohne Investition blieben. Die Schülerinnen hinter der Farbe wollen sie nun exklusiv in ihrem eigenen T-Shirt-Druckladen nutzen, statt sie kommerziell zu vertreiben. Die erfolgreichen Gründer können unterdessen mit der gesicherten Finanzierung ihre Unternehmen ausbauen.