COVID-19-Ausschuss sichtet 370 Aktenordner – Marathon statt Sprint für Pandemie-Aufarbeitung
Lina LangeCOVID-19-Ausschuss sichtet 370 Aktenordner – Marathon statt Sprint für Pandemie-Aufarbeitung
Der COVID-19-Untersuchungsausschuss hat mit der Prüfung von über 370 Aktenordnern und digitalen Dokumenten im Zusammenhang mit der Pandemie begonnen. Beamte beschreiben die Aufgabe als komplex – sie umfasst detaillierte Überprüfungen der Unterlagen, bevor Zeugen im September 2026 aussagen sollen.
In seiner siebten Sitzung billigte der Ausschuss neue Anträge zur Beibringung von Beweismaterial. Zu den Unterlagen gehören Berichte aus mehreren Ministerien, wobei noch weitere erwartet werden. Zudem werden persönliche Daten geschwärzt, um die Privatsphäre zu schützen.
Der Prüfprozess wird Zeit in Anspruch nehmen, da die Mitglieder die Informationen vergleichen, hinterfragen und analysieren. Sie vergleichen die Arbeit mit einem Marathon, nicht mit einem Sprint. Ihr Ziel ist es, Ordnung in das Chaos der Pandemie-Bekämpfung zu bringen – schnell in Krisen zu handeln, sie aber im Nachhinein gründlich zu verstehen.
Ab September 2026 werden Zeugen und Experten aussagen. Der Ausschuss plant, zu erfragen, was bekannt war, wer Entscheidungen traf und ob die Schilderungen mit den Akten übereinstimmen. Allerdings warnen die Mitglieder, dass vollständige Klarheit möglicherweise unerreichbar bleibt.
Die Untersuchungen zur Beweissammlung laufen weiter, wobei noch immer weitere Dokumente eingehen. Die Zeugenaussagen im nächsten Jahr werden der Untersuchung zusätzliche Details hinzufügen. Die Ergebnisse des Ausschusses hängen davon ab, wie gut die Akten und Aussagen übereinstimmen.






